Schritt 11: Klimaneutrale Exoten

Was wollen wir?

Wir wollen unseren Kunden nicht die Freude an exotischem Obst und Gemüse nehmen. Wir wollen sie vielmehr zu einem bewussteren Konsum motivieren, mit dem sie ihren Genuss sogar steigern und dennoch nachhaltiger leben können.

Womit erreichen wir das?

Indem wir unsere Kunden davon überzeugen, dass exotische Früchte der „Sonntagsbraten“ unter dem konsumierten Obst sein sollten. D.h. lieber seltener, dafür aber in bester Qualität. Zudem werden wir die CO2-Emissionen, die durch den von uns verursachten Import erzeugt wurden, durch geeignete Maßnahmen ausgleichen. Die Kosten dafür, werden in die Preiskalkulation der entsprechenden Produkte aufgenommen.

Was wurde bisher erreicht?

In Zusammenarbeit mit unserem Partner PrimaKlima – weltweit ermitteln wir gerade die Treibhausbelastungen durch den Lufttransport aus den verschiedenen Ländern. Zudem erfassen wir ab Juli die exakten Mengen (Bruttogewichte) der von uns direkt (via Agentur) importierten Exoten, um sie in der nächsten CO2-Bilanz berücksichtigen zu können.

Die importierten Exoten werden seit der zweiten Jahreshälfte 2014 exakt erfasst. Für 2014 erfolgt ein kompletter Ausgleich inkl. eines hochgerechneten Wertes für die erste Jahreshälfte. Für die nächsten drei Jahre haben wir mit unserem Partner PrimaKlima- weltweit e.V. einen eigenen "Fruitique-Forst" eingerichtet. Hier wird für jede Tonne CO2, das durch den Import unserer Exoten verursacht wird, ein Baum gepflanzt.
Mit diesem Wissen macht der Genuss der süßen Exoten gleich noch mehr Spaß!

Wie geht es weiter?

Wir werden den Ausgleich der Transportemissionen an Treibhausgasen weiter betreiben. Allerdings sind wir auch auf den guten Willen unserer Kunden angewiesen. Bisher ist es leider nicht möglich den geleisteten Betrag über unsere Preise auch nur teilweise zu armotisieren.
Wir werden unser Engagement - auch mittels eine QR-Codes bei den Früchten - verstärkt kommunizieren und hoffen auf Entgegenkommen seitens der Kunden.