Schritt 7: Anteil nachhaltiger Produkte erhöhen

Was wollen wir?

Wir wollen den Anteil nachhaltiger Produkte unter allen verkauften Waren erhöhen. Die verkauften Produkte sollen möglichst hohe Punktwerte in unserer Bewertungsskala haben.

Womit erreichen wir das?

Indem wir den Einkaufs-Fokus neben der Qualität verstärkt auf Nachhaltigkeitskriterien legen und die Werbeaktivitäten auf diese Produkte konzentrieren.

Was wurde bisher erreicht?

Wir haben bereits einige Umstellungen in unserem Standardsortiment durchgeführt: unsere Sweet-Ananas stammen aus fairer Produktion, die Bananen sind fair und biologisch produziert. Ebenfalls aus Bio-Anbau stammten die Äpfel und Birnen aus Übersee. Bei Tomaten und Gurken setzen wir neben unseren Münchner Gärtnern auf Produkte aus dem fränkischen Knoblauchsland anstelle der billigeren Importe aus Holland oder Belgien. Problematisch bei der Umstellung erweisen sich leider immer wieder Probleme bei der Qualität und der durchgehenden Verfügbarkeit nachhaltiger Produkte, weswegen zähneknirschend gelegentlich auf konventionelle Ware zurückgegriffen werden musste.

Seit diesem Jahr beziehen wir die Zuchtpilze Champignon und Egerlinge ausschließlich von bayerischen Erzeugern. Die billigere Importware aus Polen und Ungarn wurde ausgelistet. Hierdurch wird die regionale Erzeugung gestärkt und Transportwege eingespart. Die etwas höheren Bezugspreise wurden von unseren Kunden akzeptiert.
Bei den Eiern wurde der Standard von Bodenhaltung auf Freiland angehoben. Sie stammen ausschließlich von zwei Erzeugerbetrieben.
Der Anteil von Salaten und Feingemüsen, die wir von Münchner Gärtnern beziehen wurde nochmal deutlich erhöht.
Deutsche Erdbeeren beziehen wir in der Vor- und Nachsaison von der Gärtnerei Babl aus Parsdorf b. München.
Mit der Ernte 2015 stammen erstmals auch unsere Grenaille-Kartoffeln vom Zellhof Neumair.
Seit Ende August stammen unsere Bananen von Banafair und sind damit biologisch und fair erzeugt.

Wie geht es weiter?

Wir werden uns weiter bemühen, unser Sortiment möglichst regional zu beziehen und neue Lieferbeziehungen zu neuen, nachhaltig arbeitenden, an Qualität orientierten Produzenten aufzubauen.
Die persönliche Überprüfung der Produktionsbedingungen soll für 2016 einen Schwerpunkt bilden.