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Ananas

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Merkmale und Besonderheiten

Die Reife der Ananas erkennt man am intensiven Ananasduft und durch einen Drucktest (das Fruchtfleisch sollte bei leichtem Druck nachgeben). Neben den Vitaminen A, B, und C enthält die frische Ananas Bromelin, ein eiweißspaltendes Ferment, das fördernd auf die Verdauung wirkt und sich gut zur Unterstützung von Diäten eignet.
Achten Sie beim Kauf unbedingt auf reife Früchte, denn Ananas können nicht mehr nachreifen! Übrigens besitzen die heutigen Ananasfrüchte in der Regel keine Samen mehr, deshalb können Vermehrungen nur noch vegetativ erfolgen. Reife Früchte sollten bald verbraucht oder im Gemüsefach des Kühlschranks druckfrei gelagert werden.

Tipps und Verzehr

Ganz nach Belieben die Krone der Ananas entfernen, es schneidet sich anschließend leichter ohne sie! Danach wird die Ananas mit einem scharfen Messer in vier gleich große Stücke der Länge nach zerteilt. Schneiden Sie dann bei jedem Stück, ebenfalls der Länge nach, den Strunk heraus - so dann, wiederum der Länge nach, das Fruchtfleisch vorsichtig von der Schale trennen.
Eine weitere gute Alternative sind die im Handel erhältlichen Ananasschneider - hier bitte darauf achten, dass diese Schneider in der Regel nicht für zu kleine oder zu große Ananas geeignet sind - optimal sind Früchte mit einem Gewicht von ca. 1,5 kg.

Ananas, Flug-

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Merkmale und Besonderheiten

Die Früchte der Flugananas sind gelblich-braun, mit einer Blattrosette bestückt und besitzen einen sehr aromatischem Duft. Die Ananas hat eine sehr lange Blattrosette, die meist mit dem Messer gekürzt wurde. Das Fruchtfleisch ist gelb, sehr süß und saftig. Da die Früchte voll ausreifen konnten, hat die Flugananas keine Säure mehr, die sonst einen unangenehmen pelzigen Mund hervorrufen kann. Achten Sie beim Kauf unbedingt auf reife Früchte, denn Ananas können nicht mehr nachreifen! Flugananas gehört zum sog. Flugobst, d.h. die Ware wird per Luftfracht importiert.
Ananas enthält wichtige Mineralstoffe wie Eisen und Kalzium, Zucker, Provitamin A, Vitamine B und C. Übrigens besitzen die heutigen Ananasfrüchte in der Regel keine Samen mehr, deshalb können Vermehrungen nur noch vegetativ erfolgen.

Tipps und Verzehr

Wir empfehlen Ihnen, die Flugananas nur als Frischobst zu verwenden, da es auf Grund seines hohen Reifegrades sehr süß, saftig und aromatisch ist und keine Fruchtsäure mehr aufweist. Ganz nach Belieben die Krone der Ananas entfernen, es schneidet sich anschließend leichter ohne sie! Danach wird die Ananas mit einem scharfen Messer in vier gleichgroße Stücke der Länge nach zerteilt. Schneiden Sie dann bei jedem Stück, ebenfalls der Länge nach, den Strunk heraus - so dann, wiederum der Länge nach, das Fruchtfleisch vorsichtig von der Schale trennen.
Eine weitere Alternative sind die im Handel erhältlichen Ananasschneider - hier bitte darauf achten, dass diese Schneider in der Regel nicht für zu kleine oder zu große Ananas geeignet sind - optimal sind Früchte mit einem Gewicht von ca. 1,5 kg.

Ananas, mini

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Merkmale und Besonderheiten

Mini- oder Baby-Ananas ist eine im Hinblick auf sich ändernde Verbrauchergewohnheiten ursprünglich in der Karibik auf Kleinfrüchtigkeit gezüchtete Ananasart mit besonders ausgeprägtem, köstlichem Geschmack. Die Früchte sind etwas rundlicher als die der „normalen“ Ananas und haben einen Durchmesser von 5 - 8 cm. Die Schale der Baby-Ananas ist meist goldgelb gefärbt.
Die wichtigsten Anbaugebiete für Baby-Ananas sind heute Südafrika und Mauritius. Sie werden oft auch aus dekorativen Gründen gekauft und schmecken meist noch süßer und aromatischer als die großen Ananas. Warum? Baby-Ananas wird immer als Flugware transportiert und daher reif geerntet. Außerdem hat die Baby-Ananas oftmals keinen verholzten Strunk, in diesem Fall kann das ganze Fruchtinnere verzehrt werden.

Tipps und Verzehr

Die Mini-Ananas eignet sich ausgezeichnet zum Füllen. Halbieren Sie die Früchte hierzu - die Kronenblätter nicht entfernen, das sieht schöner aus - und kratzen Sie das Fruchtfleisch heraus. Jetzt können Sie die Schiffchen ganz nach Belieben befüllen. Ein weiterer Hauptverwendungszweck der Baby-Ananas gilt der Dekoration, z.B. in Obstkörben oder an Buffets.
Da die meisten Präsentkörbe und Buffets - v.a. in Hotels - zu Weihnachten und Sylvester verschenkt werden, ist zu dieser Zeit die Nachfrage nach Baby-Ananas am größten - meist einhergehend mit höheren Preisen. Um die weltweite große Nachfrage bedienen zu können, werden bereits Wochen zuvor Baby-Ananas in Kühlhäusern eingelagert, was sich häufig negativ auf die dekorative Krone auswirkt. Achten Sie besonders zu dieser Jahreszeit auf die Qualität.

Apfel

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Merkmale und Besonderheiten

Die Äpfel entwickeln sich aus den doldenartig an kurzen Stielen sitzenden Blüten mit ihrer markant rötlich-weißen Farbe und den von fünf rundlichen Blütenblättern umgebenen gelblich gefärbten Staubgefäßen. Aus den wahrscheinlichen Urformen des heutigen Kulturapfels, dem Zwergapfel und dem Holzapfel, züchteten die Perser die ersten Kultursorten, bei den Römern wurden von Plinius dem Älteren um die Zeit Christi Geburt bereits 25 Apfelsorten beschrieben. Im Mittelalter haben vor allem Klöster den Apfel weiterverbreitet und durch Züchtungen weiter veredelt.
Für die Ernährung hatte - und hat - der Apfel seit jeher Bedeutung. Es sind die vor allem in und knapp unter der Schale reichlich vorhandenen sekundären Pflanzeninhaltsstoffe, die in der modernen Ernährungswissenschaft als besonders wertvoll angesehen werden. Vorteilhaft für die Gesundheit ist auch der relativ hohe Pektingehalt, der im Darm die ursprünglich aus Cholesterin gebildeten Gallensäuren sowie giftige Schwermetalle bindet und so den Cholesterinspiegel senken kann.

Tipps und Verzehr

Äpfel werden naturgemäß weitgehend frisch verzehrt und sind wegen ihrer sättigenden Wirkung und des schnell ins Blut übergehenden hohen Fruchtzuckeranteils eine ideale Zwischenmahlzeit. Äpfel sollten zum Verzehr zwar gewaschen jedoch nicht geschält werden.
Neben dem Frischverzehr bieten sich für Äpfel eine Vielzahl von Verwendungsmöglichkeiten: In der Industrie (Apfelsaft) oder im Haushalt bei der Zubereitung von Salaten, Strudel, Auflauf, Kompotten oder einfach nur als Bratapfel, gefüllt mit Mandeln, Rosinen und etwas Butter, und nach Wunsch mit z.B. Calvados aromatisiert.

Apfel, mini

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Merkmale und Besonderheiten

Die Mini-Äpfel, auch Baby-Äpfel genannt, sind in der Regel normale Äpfel, die schlicht klein geblieben sind. Ob es diese im Handel weiterhin geben wird, bleibt abzuwarten, da sie auf Grund der derzeitigen EU-Norm nicht als Äpfel vermarktet werden dürfen.

Tipps und Verzehr

Die Gastronomie verwendet die Früchte v.a. als Dekoelement oder halbiert und ausgehöhlt zum Befüllen mit einer Beilage.

Aprikose

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Merkmale und Besonderheiten

Die 4 bis 8 cm großen, kugeligen bis eiförmigen Steinfrüchte haben eine dünne, samtartige, manchmal auch glatte, hellgelbe bis orangegelbe und sonnenseitig rötlich gefärbte Schale und eine die Frucht in zwei Hälften teilende Naht. Das Fruchtfleisch ist weiß, gelblich oder orangefarben und enthält einen großen, dunkelbraunen Stein, in dem sich die sogenannten weichen "Mandeln" befinden.
Durch den hohen Gehalt an Provitamin A reichen bereits - je nach Größe - 1 bis 3 Aprikosen, um den entsprechenden Tagesbedarf eines Erwachsenen zu decken.

Tipps und Verzehr

Aprikosen eignen sich ideal zum Verzehr als Frischobst und entfalten bei Vollreife ein sehr schmackhaftes Aroma.
Beim Erhitzen verlieren sie ihre natürliche Süße, der dann leicht herbere und säuerlichere Geschmack ist prägnant bei Aprikosenmarmelade.
Durch einfaches Erhitzen können übrigens die in den Steinen enthaltenen giftigen Inhaltsstoffe (Mandelsäurenitril) zerstört werden.

Aprikose, Zucker-

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Merkmale und Besonderheiten

Die kleinen und fast runden Zuckeraprikosen stammen aus der Türkei und sind in der Regel zuckersüß. Achten Sie beim Kauf darauf, dass die Früchte nicht zu hart sind, da ihnen sonst noch die charakteristische Süße fehlt! Sollten Sie doch einmal zu unreife Zuckeraprikosen gekauft haben, so lassen Sie die Früchte bei Zimmertemperatur nachreifen - Aprikosen können das!

Tipps und Verzehr

Normalerweise verwendet man die Früchte zum Frischverzehr. Sie eignen sich aber auch auf Grund ihrer Größe von ca. drei Zentimeter Durchmesser sehr gut, um z. B. Marillenknödel zu machen.

Avocado

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Merkmale und Besonderheiten

Avocados sind 10 - 15 cm lang und wiegen 200 - 400 g, selten bis 1,5 kg. Die Farbe geht von hell- oder dunkelgrün über braunrot bis schwarz. Das gelbliche, direkt unter der Schale liegende Fruchtfleisch ist weich und schmeckt leicht süßlich-nußartig.
Keine Frucht neben der Olive enthält mehr Fett (bis 30%), das zur Gewinnung von Speiseöl, aber auch für kosmetische Zwecke verwendet wird. Hauptbestandteil sind mehrfach ungesättigte Fettsäuren (überwiegend Ölsäure). Die Frucht ist reich an Mineralstoffen, vor allem Kalium, Magnesium und Eisen sowie Eiweiß, Provitamin A und den Vitaminen E, K und denen der B-Gruppe, vor allem B6.

Tipps und Verzehr

Die Avocado ist für den Rohverzehr bestens geeignet, kann aber auch in Obstsalate gemischt werden. Die beste Avocadosorte ist die Sorte "Hass", erkennbar an ihrer rauen, rotbraunen Schale.
Den Reifezustand von Avocados kann man an der Farbe nicht erkennen! Sie sind reif, wenn sie auf leichten Fingerdruck etwas nachgeben und schon überreif, wenn sie weich sind.
Reife Avocados lassen sich leicht schälen: Früchte der Länge nach um den Samen herum durchschneiden, den Samen herausnehmen und die Frucht mit der Schnittfläche nach unten hinlegen. Dann mit einem Messer vom dünneren Ende her beginnend die Schale entfernen. Eine grundsätzlich einfache Methode: Einfach Auslöffeln. Das Fruchtfleisch kann anschließend mit etwas Zitronensaft oder Essig beträufelt werden, da es sich sonst an der Luft sehr schnell verfärbt.
Tipp: Schnippen Sie beim Kauf einer sehr reifen Frucht den Stielansatz von der Avocado. Ist die nun zu sehende Öffnung nicht mehr grün sondern schwarz verfärbt, ist die Avocado meist auch innen bereits braun oder schwarz!

Banane

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Merkmale und Besonderheiten

Reife Bananen sind rundherum gelb, auch an den Spitzen. Vollreife erkennt man durch zunehmend braune Flecken auf der Schale. Große braune Flecken und dunkle Spitzen sind ein Zeichen für Überreife.
Bananen vertragen keine Temperaturen unter zwölf Grad, man sollte sie bei Zimmertemperatur aufbewahren.
Bananen sind gesund, leicht verdaulich und enthalten die Vitamine A, C, Niacin, B2 und E sowie wichtige Mineralstoffe.
Sie eignen sich hervorragend als Roh- und Diätkost. Wenn man wissenschaftlichen Abhandlungen in Sport-Magazinen und anderen Fachblättern glauben darf, ist die Banane trotz Energie- und Müsli-Riegeln immer noch einer der besten Nährstofflieferanten als schneller Energiespender und eignet sich nicht nur für Sportler als Snack.

Tipps und Verzehr

Süße Bananen werden meist roh gegessen, eignen sich aber auch zum Schmoren, Überbacken, Kochen, Braten und Frittieren. Bananensplit ist ein Klassiker unter den Speiseeis-Zubereitungen.

Banane, Koch-

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Merkmale und Besonderheiten

Kochbananen sind aus Kreuzungen zwischen Obstbananen und samenhaltigen Bananen entstanden. Sie haben bis zu 40 cm lange, dicke Früchte und sind kantiger als Obstbananen. Im unreifen Zustand besitzen sie eine grüne Schale sowie ein festes, nicht süßes, stärkehaltiges Fruchtfleisch. Bei Vollreife ist die Schale wegen der braunen Flecken zwar unansehnlicher, das Fruchtfleisch jedoch duftet angenehm und schmeckt aromatisch und süß.
Im Handel spielen Kochbananen eine untergeordnete Rolle, obwohl sie mit 80% der Gesamtproduktion von Bananen weltweit wichtig sind. In den Anbauländern spielen Kochbananen eine ähnliche Rolle wie bei uns Kartoffeln und werden in allen möglichen Variationen verwertet. Vor allem in der afrikanischen Küche zählen Kochbananen zu den Grundnahrungsmitteln.

Tipps und Verzehr

Kochbananen werden üblicherweise nicht roh gegessen sondern gekocht, gegrillt, frittiert oder gebraten. Sie können auch getrocknet oder zu Mehl gemahlen sowie zur Herstellung von Getränken (z.B. Bier) verwendet werden. Reife Kochbananen haben eine großteils schwarz verfärbte Schale, manchmal sogar mit kleineren oberflächlichen Schimmelstellen. Für ihre geschmacklichen Eigenschaften hat dies aber keine negativen Auswirkungen.

Banane, mini

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Merkmale und Besonderheiten

Mini- oder auch Baby-Bananen wachsen auf kleineren Stauden, die Finger sind mit etwa 10 cm etwas kürzer und sie haben eine dünnere Schale. Der angenehm säuerliche, cremige Geschmack erinnert an Äpfel. Reife Mini-Bananen weisen oftmals braune Stellen auf ihrer Schale auf, dies bedeutet aber keinen Qualitätsverlust.

Tipps und Verzehr

Mini-Bananen/Baby-Bananen werden hauptsächlich roh verzehrt, als Snack zwischendurch. Perfekt gelbgefärbte Früchte - ohne braune Zuckerflecken - peppen jeden Obstkorb dekorativ auf.

Bananenblüte

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Merkmale und Besonderheiten

Die Bananenstaude bringt fortlaufend Tragblätter und Blütenblätter hervor. Die ersten weiblichen Blüten entwickeln sich später zu den Früchten, die nachwachsenden männlichen formen zusammen mit den sie umhüllenden Tragblättern die so genannte Bananenblüte.

Tipps und Verzehr

Bananenblüten können nach dem Entfernen der äußeren Blätter wie Artischocken gekocht und mit einem Dip serviert werden. Beim Kochen werden die Blätter olivfarben bis bräunlich – nach 10 Minuten im Wasser sind sie bereits deutlich weicher. Ihr Geschmack ist dann leicht bitter.
Man kann die Blüten auch als Salat zubereiten, roh sind die Bananenblüten sehr knackig, sie schmecken nussig und fruchtig zugleich. In Thailand werden Bananenblüten-Salate oft mit einem Kokosmilch-Dressing serviert. Experimentieren Sie ruhig als Zugabe zu sowohl Gemüse- als auch Obstsalaten! In manchen Ländern werden Bananenblüten auch frittiert.

Birne

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Merkmale und Besonderheiten

Birnen werden wie Äpfel, Quitten, Mispeln, Hagebutten und Weißdorn zum Kernobst gezählt und sind Scheinfrüchte, in denen einige kleine, braun gefärbte Samenkerne in fünf Fächern liegen, die mit einer dünnen, pergamentartigen Wand ausgekleidet sind und das Kerngehäuse bilden. Das feste Fruchtfleisch ist meist weißlich gefärbt, saftig und würzig, je nach Sorte stärker oder feiner gekörnt und von süß-säuerlichem Geschmack.
Der durch fehlende Säure sowie hohen Zuckergehalt gekennzeichnete Birnengeschmack wird meist als zart und edel empfunden und weist in den verschiedenen Sorten eine große Vielfalt auf.
Die Früchte haben vielfältige Formen, von rundlich bis länglich, schmal, gerade oder gebogen. Die Schale ist grünlich, gelblich, rötlich oder orange bis bräunlich gefärbt. Birnen haben einen hohen, dem Apfel ähnlichen, ernährungsphysiologischen Wert und sind nicht wesentlich kalorienreicher als diese; wegen ihres geringen Säuregehaltes erscheinen Birnen im Geschmack jedoch süßer als Äpfel.

Tipps und Verzehr

Birnen werden üblicherweise wegen der hohen Druckempfindlichkeit reifer Früchte nicht genussreif sondern marktreif angeboten und sollten daher vor dem Verbrauch meist noch etwas nachreifen. Nicht alle Birnensorten sind im reifen Stadium weich - die Sorten Abate Fetel und Kaiser Alexander z.B. haben im reifen Zustand eher die Struktur eines Apfels.
Reife und saftige Birnen mit ihrem süß-aromatischen Geschmack sind vor allem als Tafelfrüchte begehrt und werden hauptsächlich roh als Obst verzehrt sowie als würzige Beilage zu Salat, Käse, Nüssen, Speck oder Wild angeboten. Verarbeitet werden Birnen auch zu Kompott.

Birne, mini

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Merkmale und Besonderheiten

Die Mini- oder Baby-Birnen sind in der Regel einfach kleingebliebene Früchte und im normalen Handel auch kaum erhältlich, sie werden fast ausschließlich von der Topgastronomie nachgefragt. Am verbreitetsten findet man hierfür die Sorte Wilder Giesemann.

Tipps und Verzehr

Die Früchte findet man gekocht als dekorative Beilage in guten Restaurants. Sie werden auch mit Preiselbeeren gefüllt, passend z.B. zu Wildgerichten.

Borojo

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Merkmale und Besonderheiten

Borojos wachsen auf ca. 5 Meter hohen Bäumen v.a. im kolumbianischen Regenwald. Sie fallen im reifen Zustand von alleine auf den Boden. Die Früchte werden von ihren beschädigten Schalen befreit, in Zellophan gewickelt und als braune, weiche "Fruchtfleisch-Knödel" exportiert. Borojos besitzen über 300 essbare Minikerne.

Tipps und Verzehr

In Kolumbien werden die überaus gesunden Früchte frisch in Müslis gegeben sowie zu Baby-Brei, Brotaufstrichen, Joghurts und Marmelade verarbeitet. Durch ihren hohen Anteil an Vitaminen, Proteinen, Kalzium und Eisen werden sie in Südamerika als wertvolles Nahrungsmittel geachtet.

Brombeere

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Merkmale und Besonderheiten

Die zur Familie der Rosengewächse gehörende Brombeere ist ein 1 bis 2 m hoher, meist stacheliger Halbstrauch mit kletternden Rankzweigen. Aus den von 5 bis 8 erscheinenden weißen oder seltener auch rosa gefärbten Blüten entwickeln sich runde bis längliche, 1 - 3 cm große Sammelsteinfrüchte, bestehend aus 20 - 50 Stück kleinen Steinfrüchten, die sich während der Reife von grün nach rot und schließlich schwarz verfärben. Sie enthalten Kalzium, Eisen und Vitamine, v.a. A und C.
Brombeeren enthalten daneben sekundäre Pflanzenstoffe und Karotene sowie einen hohen Anteil an Bioflavonoiden. Diese schützen das Vitamin C und auch das Stresshormon Adrenalin vor Oxidation.
Brombeeren bitte nur reif kaufen, da sie nicht nachreifen können!

Tipps und Verzehr

Brombeeren schmecken hervorragend als Zugaben zu Vanilleeis und Joghurt, in Obstsalaten - oder ganz einfach pur. Außerdem werden Brombeeren zur Herstellung von Marmelade, Gelee, Sirup, Wein und Schnaps verwendet.
Die Blätter der Brombeere werden auch zusammen mit Himbeerblättern in Teemischungen verwendet. In der Heilkunde wird Tee aus Brombeerblättern eine blutreinigende, blutzuckersenkende, harn- und schweißtreibende Wirkung, den Früchten eine Heilwirkung bei fiebrigen Erkrankungen und Verdauungsproblemen nachgesagt.

Buddhafinger

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Merkmale und Besonderheiten

Hierbei handelt es sich um die außergewöhnlichste Zitrusfrucht, die im Handel erhältlich ist. Die einzelnen Fruchtsegmente, die Fingern gleichen, ergeben zusammen eine ganze Hand, weshalb die Buddhafinger auch Buddhas Hand genannt werden. Traditionell werden die Buddhafinger am chinesischen Neujahrsfest als Glücksbringer verschenkt oder als religiöse Gabe in buddhistischen Tempeln dargebracht.
Die Buddhafinger haben neben ihrer Hauptsaison (Sept. - 1) in manchen Jahren auch eine Zwischensaison von 5 bis 6.

Tipps und Verzehr

Die Buddhafinger verströmen einen wunderbaren frischen Zitrusduft und bereichern neben ihrer ausgefallenen Optik somit jeden Raum. Die Früchte haben nur sehr wenig Fruchtfleisch, sie können aber in Desserts, Salaten oder auch zum Füllen von Fleisch mit samt ihrer Schale verwendet werden.
Tipp: Die Buddhafinger mit dem Trüffelhobel in feinen Stücken über die Gerichte raspeln.

Carambola

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Merkmale und Besonderheiten

Die Carambola - auch Sternfrucht genannt - ist eine fünfkantige, tropfenförmige Baumfrucht mit einer Länge von ca. 10 cm. Je nach Reifegrad ist die Frucht grünlich oder gelb.
Sie enthält viel Vitamin A und C. Dem Saft der Carambola – vor dem Essen getrunken – wird eine ausgezeichnete verdauungsfördernde Wirkung nachgesagt. Die Früchte können sich zudem positiv auf den Blutzuckerspiegel auswirken.

Tipps und Verzehr

Die Früchte können als Frischobst verzehrt werden. Sie sind süßsäuerlich und erinnern im Geschmack an Rhabarber. Sie geben traditionellen Obstsalaten eine besondere Note. Oft werden sie auch als Dekoration verwendet. Man kann aus ihnen auch Konfitüren, Gelees oder Chutneys herstellen.

Clementine, Blatt-

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Merkmale und Besonderheiten

Die Früchte haben häufig einen kleinen Höcker am Stielansatz und eine - gegenüber den Mandarinen - etwas dickere Schale. Das Fruchtfleisch enthält mehr Zucker, weniger Säure und ist fast kernlos. Zu Beginn der Zitrussaison im Herbst werden die ersten Früchte künstlich beheizt, um sie äußerlich reif erscheinen zu lassen (der Geschmack ist zu dieser Zeit meist unerträglich sauer!).
Die Blattclementinen können aufgrund ihrer Blätter nicht beheizt werden, da diese sonst verbrennen würden, d.h. gerade zu Saisonbeginn sind die Blattclementinen immer natürlicher gereift und somit meistens auch wesentlich besser!

Tipps und Verzehr

Die Früchte sind leicht zu schälen und wegen ihrer geringen Anzahl an Kernen sehr beliebt. Sie werden vor allem frisch verzehrt, geben aber auch z.B. in herberen Salaten wie Chicorée eine besondere frische Note.

Clementine/Easypeeler

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Merkmale und Besonderheiten

Die Früchte haben häufig einen kleinen Höcker am Stielansatz und eine - gegenüber den Mandarinen - etwas dickere Schale. Das Fruchtfleisch enthält mehr Zucker, weniger Säure und ist relativ kernarm, es löst sich relativ leicht von der Schale. Clementinen sind bis zu zwei Monate lagerfähig.

Tipps und Verzehr

Die Früchte sind leicht zu schälen und wegen ihrer geringen Anzahl an Kernen sehr beliebt. Sie werden vor allem frisch verzehrt, geben aber auch z.B. in herberen Salaten wie Chicorée eine besondere frische Note.

Cranberry

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Merkmale und Besonderheiten

Cranberry wächst als Strauch, der sich am Boden ausbreitet und bis zu einen Meter lange Wurzeln und Ranken ausbildet. Die Früchte sind in der Größe vergleichbar mit kleineren Kirschen. Die reifen Früchte sind leuchtend rot gefärbt.
Der Name der in Amerika sehr beliebten Frucht leitet sich aus „crane berries“ („Kranichbeere“) ab, da die Staubfäden der Blüten einen Schnabel bilden, der die ersten Siedler an einen Kranichschnabel erinnerte. In Deutschland befindet sich die Kranbeere häufig unter dem irreführenden Namen „Kulturpreiselbeere“ im Handel, schmeckt aber deutlich anders als Preiselbeeren. Sie ist herb und sauer. Seit einiger Zeit gibt es auch in Deutschland Cranberries, wenn auch noch in sehr geringen Mengen.

Tipps und Verzehr

In frischer oder getrockneter Form sind die Beeren in der nordamerikanischen und skandinavischen Küche weit verbreitet.
Weiche Früchte werden zu Kompott oder Saft (zum Beispiel für die Verwendung in Erfrischungsgetränken) verarbeitet. Der Saft ist wesentliche Zutat des berühmten Cosmopolitan Cocktails. In Deutschland werden zunehmend Kranbeeren als Backzutat entdeckt, da sie sich durch ihren herb-säuerlichen Geschmack gut von anderen Zutaten abheben. Als Beispiel ist der Ersatz der sonst üblichen Rosinen in Weihnachtsstollen zu nennen.

Dattel, frisch

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Merkmale und Besonderheiten

Die Echte Dattelpalme ist eine alte Kulturpflanze aus dem Orient. Ihre Geschichte lässt sich bis in die Zeit Mesopotamiens zurückverfolgen. Verwertet werden ihre Früchte (Datteln).
Die fleischigen Beerenfrüchte sind rundlich bis oval oder walzenförmig, 3 bis 7 cm lang, 1 bis 2 cm dick und 2 bis 10 g schwer. Sie haben eine feste, durchscheinende Außenhaut, die gelblich, hell- oder dunkelbraun, rot oder fast schwarz gefärbt ist. Der Kern ist 1 bis 4 cm lang und längsgefurcht. Datteln werden nach der Beschaffenheit des Fruchtfleisches in weiche, halbtrockene oder trockene Arten unterschieden.

Tipps und Verzehr

In Europa werden Datteln entweder roh verzehrt oder für Süßspeisen, Kuchen, Obstsalate und Konfekt verwendet. Man mariniert sie mit Whiskey, füllt sie mit Marzipan und verwendet sie für Früchtebrot und englische Kuchen.

Dattel, getrocknet

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Merkmale und Besonderheiten

Die für den Export als getrocknete Datteln vorgesehenen Früchte werden kurz vor der Vollreife geerntet. Die Früchte werden dann einige Tage in der Sonne und anschließend maschinell bis auf einen Feuchtigkeitsgehalt von etwa 20% getrocknet, sortiert und verpackt.

Tipps und Verzehr

In den Trockengebieten Nordafrikas sowie des Nahen und Mittleren Ostens sind Datteln für die Ernährung von Menschen und Tieren wegen ihres hohen Nährwertes von großer Bedeutung und werden auch als "Brot der Wüste" bezeichnet. Daneben werden die Datteln in diesen Gebieten zu Dattelsirup, -honig, -mehl, Alkohol oder Essig weiterverarbeitet.

Durian

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Merkmale und Besonderheiten

Durian sind 3 - 5 kg schwere Früchte mit sehr harter, grüner und stacheliger Schale. Im Inneren befinden sich gelbliche, cremige Segmente mit Kernen. Das Fruchtfleisch schmeckt aromatisch nach Banane, Ananas, Walnüssen, Knoblauch und Zwiebel. Die ausgereiften Früchte entwickeln ein sehr starkes Aroma und können nur im Ganzen verkauft werden. Sie werden auch als Stinkfrucht bezeichnet.
Die Früchte, die nur per Luftfracht zu uns gelangen, müssen unbedingt luftdicht verpackt sein (die Fluggesellschaften würden sie sonst nicht transportieren!), da reife Früchte einen so penetranten Duft verströmen, dass der gesamte Cargoraum mitsamt dem Gepäck danach riechen würde! In Thailand, wo die Durian als Nationalfrucht verehrt wird, ist es an vielen Orten verboten, die reifen Früchte auf Grund ihres penetranten Geruchs in öffentlichen Verkehrsmitteln mitzuführen.
Durian ist reich an Vitamin E, Proteinen, Zucker und verschiedenen Fetten.

Tipps und Verzehr

Das Fruchtfleisch soll nur ganz frisch verzehrt werden. Dann ist die Durian eine wohlriechende und -schmeckende Frucht! Die Kerne können in einer Pfanne geröstet werden und sind dann ebenfalls zum Verzehr geeignet. Die Frucht wird mit einem Messer an einer der sichtbaren Bruchstellen aufgebrochen und in ihre 5 Kammern zerteilt, wodurch die 2 - 3 kastaniengroßen Samen pro Teil sichtbar werden. Diese Samen sind von einem meist beigefarbenen, weichen Fruchtfleisch umgeben, dem eigentlich essbaren Teil der Frucht.
Genießen Sie Durian nur in gemäßigten Mengen und nicht in Verbindung mit Alkohol. Der Verzehr kann durch Alkohol noch verstärkte krampfartige Bauchschmerzen zur Folge haben.

Erdbeere

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Merkmale und Besonderheiten

Die zur Familie der Rosengewächse gehörende Erdbeere ist eine Sammelnußfrucht. Die 15 - 40 mm große, runde, herzförmige oder längliche Frucht ist rot gefärbt, erscheint durch ihre Samenkörner leicht gelblich gesprenkelt und hat ein weißlich bis rötliches Fruchtfleisch. Erdbeeren haben einen hohen Vitamin C Gehalt und weisen daneben eine stärkende, entschlackende, harntreibende und die Haut straffende Wirkung auf. Sie enthalten Magnesium, Kalium, Folsäure und Eisen.

Tipps und Verzehr

Erdbeeren sind hervorragend zum erfrischenden Rohverzehr geeignet, finden in Obstsalaten ihren Platz, eignen sich aber auch sehr gut zum Eintauchen in ein Schokoladen-Fondue, zur Verwendung in und auf Kuchen, in Tartes, Soufflés oder Mousses.
Erdbeeren sollte man nicht unter einen harten Wasserstrahl halten, sondern immer nur kurz in kaltes Wasser tauchen. Die gewaschenen Erdbeeren gut abtropfen lassen oder vorsichtig trocken tupfen. Stiele und Blätter immer erst nach dem Waschen entfernen, da sonst das Aroma verwässert wird. Sofern Sie Zucker verwenden möchten, süßen Sie die Erdbeeren erst kurz vor dem Servieren, sonst verlieren sie zu viel Saft und werden weich und schlaff.

Erdbeere, Ananas-

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Merkmale und Besonderheiten

Die weiße Ananaserdbeere mit ihren roten Samen stammt ursprünglich aus Südamerika und ist bei uns meist nur auf Vorbestellung im gut sortierten Fachhandel erhältlich. Die etwa kirschgroßen Früchte sind eine Art Urerdbeere, genetisch haben sie gleiche Wurzeln wie die uns bekannten Erdbeeren. Sie haben ein recht eigenes Erdbeeraroma mit einer angenehmen Säure - sie soll an Ananas erinnern.

Tipps und Verzehr

Die Früchte werden hauptsächlich roh genossen, aber auch zur Dekoration von exklusiven Desserts verwendet. Schön, wenn auch kostspielig, sind sie auch in Kombination mit den Himbeererdbeeren.

Erdbeere, Himbeer-

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Merkmale und Besonderheiten

Die Scharlach- oder Himbeer-Erdbeere, der Vorläufer der heutigen Kulturerdbeere, wurde im 17. Jahrhundert von Nordamerika nach Frankreich gebracht. Durch Kreuzung mit anderen Erdbeersorten entstanden neue Sorten, die später zur Kulturerdbeere entwickelt wurden.

Tipps und Verzehr

Himbeererdbeeren genießt man am besten roh, sie erinnern im Geschmack an Walderdbeeren. Sie passen auch hervorragend in Desserts, im Joghurt oder Müsli.

Erdbeere, Wald-

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Merkmale und Besonderheiten

Walderdbeeren gehören zur Familie der Rosengewächse und wachsen auf sandig-lehmigen Böden in Laub- oder Mischwäldern, vorzugsweise am Rand von kleinen Lichtungen oder Wegen.
Aus den Böden der weißen Blüten entwickeln sich im Spätsommer die Scheinfrüchte, entstanden aus dem obersten Teil der Blütenachse. Die eigentlichen Früchte, etwa 150 - 200 kleine, einzelne, hartschalige Nüsse, sitzen an der Oberfläche der Scheinfrucht - die Erdbeere ist daher eine Sammel-Nussfrucht.
Die Walderdbeere wurde zur wohlschmeckenden Monatserdbeere kultiviert. Diese beliebte, ausdauernde Staude bringt ab 6 bis zu den ersten Frösten im Spätherbst laufend Blüten und Früchte hervor und bildet keine Ausläufer - daher ist sie in Gärten sehr beliebt.
In der Heilkunde werden frische Walderdbeeren bei Leber- und Galleleiden, Herzbeschwerden, Blutarmut, als allgemeines Stärkungsmittel und bei Bronchitis angewandt.

Tipps und Verzehr

Walderdbeeren sollte man nicht unter einen harten Wasserstrahl halten, sondern nur kurz in kaltes Wasser tauchen. Die gewaschenen Erdbeeren gut abtropfen lassen oder vorsichtig trocken tupfen. Stiele und Blätter immer erst nach dem Waschen entfernen, da sonst das Aroma verwässert wird. Sofern Sie Zucker verwenden möchten, süßen Sie die Erdbeeren erst kurz vor dem Servieren, sonst verlieren sie zu viel Saft und werden weich und schlaff.

Feige

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Merkmale und Besonderheiten

Die Feige, eine Kulturpflanze seit 5.000 v. Chr., gehört zur Gattung der Scheinfrüchte. Die Frucht hat die Form einer Birne oder eines dicken Tropfens. Sie ist 3 - 10 cm lang und 4 - 7 cm breit. Ihre Haut ist grün, gelblich oder rotbraun mit einem dunkelvioletten Schleier überzogen, teilweise auch schwarz. Das Fruchtfleisch direkt unter der Haut ist weiß, im Inneren rosa oder rot, weich, saftig, aromatisch und süß schmeckend. Die kleinen Scheinfrüchte sorgen beim Verzehr für den charakteristischen "Biss" und den etwas nussigen Geschmack.
Sollten Sie nicht ganz reife Früchte gekauft haben, so lassen Sie sie liegen, Feigen können nachreifen! Der Feigenbaum ist übrigens der einzige der zahlreichen Ficus-Arten, der essbare Früchte hervorbringt.
Feigen sind reich an wertvollem Invertzucker (ca. 13 %), für die Blutbildung wichtigen Mineralstoffen, vor allem Kalium, Kalzium, Magnesium, Phosphor und Eisen, sowie den Vitaminen der B-Gruppe.

Tipps und Verzehr

Frische Feigen werden roh verzehrt, indem die - am besten gut gekühlten - Früchte entweder in Hälften geteilt und ausgelöffelt oder in Viertel geschnitten und abgeschält verzehrt werden. Die Schale wird zwar üblicherweise nicht mit verzehrt, kann jedoch bedenkenlos gegessen werden. Auch Feigensenf / -gelee ist eine Delikatesse, beides passt sehr gut zu Käse.
Winzer in der Pfalz pflanzen die Feigenbäume übrigens auch entlang ihrer Hofmauern, da sie eine hervorragende Drainage sind.

Feige, Kaktus-

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Merkmale und Besonderheiten

Die ovale, bis zu 10 cm lange und bis zu 6 cm breite Frucht hat eine meist grüne, gelbe, orangefarbene oder dunkelrote, 3 - 5 mm dicke Schale, die mit kleinen schwarzen Knoten besetzt ist, in denen sich kleine, spitze Dornen befinden. Das Fruchtfleisch ist gelb, rosa oder rot gefärbt, mit zahlreichen schwarzen essbaren Samenkörnern und weist einen erfrischenden, fein säuerlichen Geschmack sowie einen angenehmen Duft auf.
Die ursprünglich wahrscheinlich aus Mexiko stammenden Kaktusfeigen waren für die indianischen Ureinwohner ein bedeutendes Nahrungsmittel und wurden von den Azteken auch kultiviert. Durch die spanischen und portugiesischen Seefahrer wurde diese Kakteenart in den europäischen Mittelmeergebieten sowie weltweit in den damaligen Kolonien verbreitet, wo sie heute meist auch in verwilderten Formen vorkommt.

Tipps und Verzehr

Kaktusfeigen werden in der Regel gebürstet, bevor sie in den Handel gelangen, dabei verlieren sie den größten Teil ihrer Dornen, sicherheitshalber sollten Sie aber dennoch mit Handschuhen arbeiten. Die Früchte werden häufig roh (mit z.B. Zitronen- oder Limettensaft beträufelt) gegessen, indem man sie einmal durchschneidet und auslöffelt oder die Schale in Streifen von der Frucht abzieht.
In ihrer mexikanischen Heimat werden neben den Früchten auch die länglichen Blätter der als Nopal-Kakteen bekannten Pflanze gerne roh oder als Gemüse zubereitet verzehrt. Die Früchte lassen sich auch zu exotischen Fruchtsalaten, Likör oder Marmelade verarbeiten.

Feijoa

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Merkmale und Besonderheiten

Die Guave ist eine apfelförmige hellgrüne Frucht mit einem Durchmesser von ca. 10 cm. Das Fruchtfleisch ist weiß, in der Mitte befinden sich viele essbare Samenkerne. Ihr Geschmack erinnert an eine Mischung aus Feigen, Birnen und Quitten. Reife Früchte entfalten einen fruchtigen Geruch.
Guaven sind reich an Vitamin C und Pektinen, sie enthalten ferner Eisen, Kalzium, Pro-Vitamin A und Vitamin B.

Tipps und Verzehr

Am besten sind Früchte mit glatter Haut und ohne welke Stellen, die nicht zu weich und nicht zu hart sind und auf sanften Fingerdruck leicht nachgeben. Die Frucht eignet sich zum rohen Verzehr.
Die Guave wird vor allem zur Zubereitung von Marmelade, Gelee und Desserts verwendet. Sie können durch einfaches Auspressen der Guaven einen schmackhaften Fruchtsaft herstellen. Die Schale reifer Beeren dient als Zugabe zu Salaten und Puddings.

Fingerlimes

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Merkmale und Besonderheiten

Fingerlimes stammen aus dem australischen Regenwald und werden bei uns in Europa erst seit 2008 gehandelt. Diese länglichen Zitrusfrüchte sind auf Grund des langen Transportweges vergleichsweise teuer. Fingerlimes wachsen an strauchartigen, vier bis sechs Meter hohen Bäumen und haben unter ihrer Schale eine kaviarartige Konsistenz mit einem erfrischenden Geschmackserlebnis.
Die Früchte gibt es in unterschiedlichen Farbschattierungen; diese reichen von rot über grün, orange und bis hin zu sämtlichen Mischformen.

Tipps und Verzehr

Diese erfrischenden Zitrusfrüchte lassen sich hervorragend mit Salaten sowie ausgezeichnet mit Fisch und Meeresfrüchten in Form von Gelees oder als rohe Beilage kombinieren. Schöne Variationen und Dekorationen, z. B. als Bestandteil exotischer Desserts, lassen sich im gesamten Bereich der Süßspeisen kreieren.

Fragolino

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Merkmale und Besonderheiten

An diesen blauen Trauben - auch Fragolinos genannt - scheiden sich häufig die Geister. Für die einen schmecken sie mit ihrem unvergleichlichen Aroma hervorragend - andere Traubenliebhaber wiederum meiden sie auf Grund eines ganz eigenen Geschmacks.
Diese uralte Traubensorte stammt aus der Region Friaul 7sch-Venetien und ist das Ergebnis antiker Weinbau-Tradition. Ein italienisches Konsortium bietet diese Trauben auch frei von jeglichen Rückständen (z.B. Pflanzenschutzmitteln) an und vermarktet sie unter dem Namen "Trauben des Kindes".

Tipps und Verzehr

Diese blauen Trauben werden hauptsächlich roh verzehrt - sie eignen sich auch für therapeutische Zwecke, denn sie haben eine abführende, desinfizierende, entwässernde und verdauungsfördernde Wirkung. Wer in den vollen Genuss dieser therapeutischen Wirkungen gelangen möchte, sollte die Trauben morgens auf nüchternen Magen zu sich nehmen.

Gojibeere

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Merkmale und Besonderheiten

Gojibeeren, auch Wolfsbeeren genannt, kommen nur in getrockneter Form in den Handel. Angebaut wird die an einem bis zu vier Meter hohen Strauch wachsende Beere in Asien, bevorzugt in der nordwestchinesischen Provinz Ningxia. Sie wird dort von den Einwohnern vergöttert, es gibt einen ihr gewidmeten Feiertag und Goji ist Teil der wirkungsvollen traditionellen chinesischen Medizin. Die Goji-Beere gilt in Zentralasien als Frucht der Langlebigkeit und des Wohlbefindens.
Die reife Beere gleicht in der Größe einer Weintraube, während die im Handel erhältlichen und überwiegend verwendeten getrockneten Beeren einer Rosine ähneln.
Der Geschmack ist süß und erinnert an eine Mischung aus Cranberries und Kirschen.

Tipps und Verzehr

Süß und fruchtig passt die Gojibeere zu Salaten, in Müslis und Smoothies, getrocknet wie Rosinen oder aber auch als Goji Saft zu fast jedem gesunden Essen. Tee lässt sich aus getrockneten Goji Beeren aufgießen.

Granatapfel

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Merkmale und Besonderheiten

Aus den etwa 3 cm großen rötlichen, vasenförmigen Blüten entwickeln sich die 6 - 12 cm großen, annähernd runden Granatäpfel mit ihrer in der Grundfarbe gelblichen, jedoch bei Reife rötlichen, lederartigen Haut.
Das Innere der Frucht ist durch Membranen unterteilt und enthält transparente Säckchen mit saftigem Fruchtfleisch, von weiß über rosafarben bis rot. Die Samenkerne darin machen etwa 52% des gesamten Fruchtgewichts aus.

Tipps und Verzehr

Zur Saftgewinnung empfiehlt es sich, die Frucht vor dem Öffnen auf einer harten Unterlage mit Druck solange zu rollen, bis aus dem Inneren deutliche Knackgeräusche durch das Aufplatzen der Säckchen zu hören sind.
Granatäpfel lassen sich zu wunderbaren Soßen und Gelees verarbeiten. In vielen arabischen Ländern ist der Saft von Granatäpfeln sehr beliebt und wird verschiedenen Fruchtsaftgetränken beigemischt. In asiatischen Ländern wird ein dicker Sirup hergestellt, der als Soße verwendet wird. Achtung: Der Saft ist sehr gerbstoffhaltig und Flecken sind nur schwer von Kleidungsstücken zu entfernen.
Tipp: Hilfreich beim Entkernen - was eine mühsame Arbeit ist - sind die im gut sortierten Fachhandel erhältlichen Granatapfelentkerner.

Grapefruit, rosa

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Merkmale und Besonderheiten

Die Grapefruit ist die Frucht des Grapefruitbaumes, einer Zitruspflanze. Sie ist eine Kreuzung aus Orange und Pampelmuse."Ruby" ist die am weitesten verbreitete farbige rotfleischige Grapefruit-Sorte. Im Handel wird sie auch unter den Namen "Ruby Red", "Redblush", "Henninger", "Yarden Red" oder "Rosé" angeboten. Es handelt sich um eine in Fleisch und Farbe sehr intensiv pigmentierte Frucht. Das Fruchtfleisch ist fast rot und enthält nur wenige Kerne.
Star Ruby - Grapefruit - Die "Süßeste"
Die "Star Ruby" trägt, wenn sie aus Israel kommt, den Namen "Sunrise". Die Frucht ist recht klein und hat die derzeit intensivste Pigmentierung von Fleisch und Schale unter allen Sorten. Die Schale ist dünn, das Fruchtfleisch fast immer kernlos, dabei sehr saftig, mit einem süßeren und weniger bitteren Fleisch als alle anderen Sorten.

Tipps und Verzehr

Grapefruit schmeckt frisch und roh verzehrt hervorragend. Der leicht bittere / säuerliche Geschmack kann bei Bedarf mit Honig oder Zucker gesüßt werden. Der pure erfrischende Geschmack eignet sich auch für Geflügelsalate und zur besonderen Note vieler weiterer Mischsalate.
Grapefruits werden, wenn sie nicht zu Saft ausgepresst werden, am besten einmal quer durchgeschnitten und dann ausgelöffelt.

Grapefruit, weiß

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Merkmale und Besonderheiten

Die Früchte haben eine gelbe bis leicht rötliche Schale, die sich nur schwer vom Fruchtfleisch löst. Das Fruchtfleisch ist weiß und hat einen säuerlichen, leicht bitteren Geschmack. Grapefruits können übrigens - wie Orangen - bis zu 3 Monate auf den Bäumen „gelagert“ werden.
Nur eine Frucht enthält den Tagesbedarf an Vitamin C eines Erwachsenen. Grapefruit gelten als appetitanregend und darmreinigend, helfen bei Venenleiden und stärken das Immunsystem.

Tipps und Verzehr

Grapefruit schmeckt frisch und roh verzehrt hervorragend. Der leicht bittere / säuerliche Geschmack kann bei Bedarf mit Honig oder Zucker gesüßt werden. Der pure erfrischende Geschmack eignet sich auch für Geflügelsalate und zur besonderen Note vieler weiterer Mischsalate.
Grapefruits werden, wenn sie nicht zu Saft ausgepresst werden, am besten einmal quer durchgeschnitten und dann ausgelöffelt.

Grenadilla

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Merkmale und Besonderheiten

Die Früchte der Passionsblumengewächse enthalten - wie alle Passionsfrüchte - viele kleine, dunkelbraune bis schwarze, angenehm knusprig schmeckende Samen. Grenadilla hat einen aromatischen, angenehm süß-säuerlichen Geschmack, der an einen Mix aus Pfirsichen, Erdbeeren und Himbeeren erinnert.
Die Grenadilla liefert große Mengen an Eisen, Kalium, Phosphor, Vitamin A, B und C.

Tipps und Verzehr

Grenadillas werden üblicherweise frisch verzehrt und dafür in der Mitte mit einem scharfen Messer auseinandergeschnitten, eventuell mit etwas Zitronensaft beträufelt und ausgelöffelt.
Um den Saft zu gewinnen, püriert man das Fruchtfleisch am besten mit einem Mixer und trennt anschließend Fruchtfleisch und Saft durch ein Sieb. Auch die Verarbeitung zu Sorbets ist denkbar. Grenadillas passen auch hervorragend in Joghurt und Müsli.

Guave

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Merkmale und Besonderheiten

Die Guave ist eine apfelförmige hellgrüne Frucht mit einem Durchmesser von ca. 10 cm. Das Fruchtfleisch ist weiß, in der Mitte befinden sich viele essbare Samenkerne. Ihr Geschmack erinnert an eine Mischung aus Feigen, Birnen und Quitten. Reife Früchte entfalten einen fruchtigen Geruch.
Guaven sind reich an Vitamin C und Pektinen, sie enthalten ferner Eisen, Kalzium, Pro-Vitamin A und Vitamin B.

Tipps und Verzehr

Am besten sind Früchte mit glatter Haut und ohne welke Stellen, die nicht zu weich und nicht zu hart sind und auf sanften Fingerdruck leicht nachgeben. Die Frucht eignet sich zum rohen Verzehr.
Die Guave wird vor allem zur Zubereitung von Marmelade, Gelee und Desserts verwendet. Sie können durch einfaches Auspressen der Guaven einen schmackhaften Fruchtsaft herstellen. Die Schale reifer Beeren dient als Zugabe zu Salaten und Puddings.

Guave, echte

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Merkmale und Besonderheiten

Die Guave ist die Beerenfrucht des gleichnamigen Baumes, der seinen Ursprung in Mittel- und Südamerika hat. Die rundliche Frucht misst durchschnittlich 10 cm im Durchmesser und wiegt ca. 250 g. Die gelblich-grüne Schale umschließt das bis ins rosa- und lachsfarbene gefärbte, feste und saftige Fruchtfleisch. Guaven sind druckempfindlich und enthalten besonders viel Vitamin C, weiterhin Vitamine der B-Gruppe, Provitamin A sowie Eisen, Phosphor und Kalium. Nicht ganz reife Früchte (sehr hart, intensive grüne Farbe) können Sie bei Zimmertemperatur noch nachreifen lassen.

Tipps und Verzehr

Guaven können mit oder ohne Schale roh genossen werden (die harten Samenkerne können entfernt werden, sofern sie als nicht störend empfunden werden, können sie auch mitverzehrt werden), eignen sich als Zugabe zu Obstsalaten und ergeben ausgepresst einen äußerst gesunden, aromatischen und erfrischenden Fruchtsaft. Auf Grund ihrer Konsistenz eignen sie sich auch gut zur Herstellung von Marmeladen, Sorbets und Desserts sowie zur Verwendung als Tortenbelag.

Heidelbeere, Kultur-

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Merkmale und Besonderheiten

Die zur Familie der Heidekrautgewächse gehörende Kulturheidelbeere ist eine kultivierte Form der Waldheidelbeere und bildet bis zu 3 m hohe, kräftige Sträucher. Die sich aus den grünen bis rötlichen, glockenförmigen Blüten entwickelnden 10 - 25 mm großen Früchte sind etwas größer als die ihrer wildwachsenden Verwandten, haben eine blauschwarze Schale mit meist stärkerer Bereifung und ein rötliches Fruchtfleisch sowie rötlichen - im Gegensatz zu ihren wildwachsenden Verwandten nicht färbenden - Fruchtsaft.
Heidelbeeren haben einen hohen Gehalt an Anthocyanen. Diese gehören zur Gruppe der sekundären Pflanzenwirkstoffe, deren Wechselwirkungen und Bedeutung bei der Stärkung des Immunsystems oder bei der Verzögerung des Alterungsprozesses man erst Ende des 20. Jahrhunderts entdeckt hat.

Tipps und Verzehr

Beim Waschen die Beeren bitte nur kurz abbrausen und abtropfen lassen. Kulturheidelbeeren schmecken frisch am besten, wahlweise auch gezuckert, mit Milch oder Joghurt. Sie können auch als passende Zugabe zu Omeletts, Crêpes und Waffeln sowie zur Herstellung von Marmeladen, Likören, Wein und Eis verwendet werden.

Heidelbeere, Wald-

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Merkmale und Besonderheiten

Zwischen 4 und 8 entwickeln sich aus den Blattachsen grünliche oder rötliche, glockenförmige Blüten. Die daraus entstehenden vielsamigen, 8 - 15 mm großen Früchte sind bläulich bis blauschwarz, meist leicht bereift, äußerst wohlschmeckend und weisen ein blau gefärbtes Fruchtfleisch auf.
Heidelbeeren haben einen hohen Gehalt an Anthocyanen. Diese gehören zur Gruppe der sekundären Pflanzenwirkstoffe, deren Wechselwirkungen und Bedeutung bei der Stärkung des Immunsystems und bei der Verzögerung des Alterungsprozesses man erst Ende des 20. Jahrhunderts entdeckt hat.
In der Naturmedizin werden die Früchte und aus den Blättern zubereiteter Tee wegen ihrer adstringierenden Wirkung bei Entzündungen im Mund und Rachenbereich sowie bei Durchfallerkrankungen angewendet.

Tipps und Verzehr

Beim Waschen die Beeren bitte nur kurz abbrausen und abtropfen lassen. Waldheidelbeeren schmecken frisch am besten, wahlweise auch gezuckert oder mit Milch oder Joghurt. Sie können auch als passende Zugabe zu Omeletts, Crêpes und Waffeln sowie zur Herstellung von Marmeladen, Likören, Wein und Eis verwendet werden.

Himbeere

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Merkmale und Besonderheiten

Die meist rote, runde bis kegelförmige, fein behaarte, 1 bis 2 cm große Sammelsteinfrucht besteht aus kleinen Steinfrüchten und ist innen hohl. Himbeeren können auch gelblich, weiß, orange oder schwarz gefärbt sein.
In der Naturheilkunde wird Himbeersaft zur Kühlung und Fiebersenkung eingesetzt und die schweißtreibende Wirkung der Früchte genutzt. Himbeerblätter wirken leicht adstringierend und kommen auch als Zusatz im Tee zur Blutreinigung oder gegen Durchfall zum Einsatz.

Tipps und Verzehr

Wegen ihres hervorragenden und unverwechselbaren Aromas werden Himbeeren üblicherweise roh verzehrt, aber auch in Kaltschalen, Eis, Pudding, Desserts und auf Obstkuchen verwendet oder zu Marmeladen, Sirup, Schnäpsen oder Essig verarbeitet.

Holler

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Merkmale und Besonderheiten

Am bekanntesten der drei in Mitteleuropa beheimateten Arten ist der Schwarze Holunder, der im heutigen Sprachgebrauch meist verkürzt als „Holunder“, in Norddeutschland auch als „Flieder“ und in Altbayern und Österreich als „Holler“ bezeichnet wird. Daneben gibt es den ebenfalls strauchförmigen Roten Holunder und den staudenförmigen Zwerg-Holunder.
Die Beeren schmecken herb-süß-säuerlich und liefern reichlich Mineralstoffe (Kalium, Kalzium, Magnesium, Phosphor) und Vitamine / Provitamine. Die Frucht gilt als wertvoll sowohl für im Wachstum befindliche junge, als auch für ältere sowie gestresste Menschen.

Tipps und Verzehr

Holunder ist ausgesprochen gesund und eignet sich ideal zum Entsaften. Weitere Verwendung ist in Kombination mit Käse, Apfelkuchen oder Holunderkuchen und als Zugabe zu Sekt und Bowle. Er eignet sich ebenso zur Herstellung von Chutneys, Eis, Marmelade, Parfaits und Sirup.

Hollerblüte

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Merkmale und Besonderheiten

Holunderblüten blühen ca. zweieinhalb Monate, bevor sie zu den bekannten Holunderbeeren reifen. Neben den kulinarischen Verwendungszwecken werden sie seit Alters her auch in der Naturmedizin als Arzneimittel bei Grippe, Kreislaufproblemen, Schlaflosigkeit, Schweißausbrüchen oder Verdauungsproblemen eingesetzt.

Tipps und Verzehr

Holunderblüten werden klassischerweise frittiert. Daneben kann man sie zu Eis, Granité, Sirup oder Shakes verarbeiten. Auch als Zugabe im Sekt sind sie eine willkommene Abwechslung.

Holunder

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Merkmale und Besonderheiten

Am bekanntesten der drei in Mitteleuropa beheimateten Arten ist der Schwarze Holunder, der im heutigen Sprachgebrauch meist verkürzt als „Holunder“, in Norddeutschland auch als „Flieder“ und in Altbayern und Österreich als „Holler“ bezeichnet wird. Daneben gibt es den ebenfalls strauchförmigen Roten Holunder und den staudenförmigen Zwerg-Holunder.
Die Beeren schmecken herb-süß-säuerlich und liefern reichlich Mineralstoffe (Kalium, Kalzium, Magnesium, Phosphor) und Vitamine / Provitamine. Die Frucht gilt als wertvoll sowohl für im Wachstum befindliche junge, als auch für ältere sowie gestresste Menschen.

Tipps und Verzehr

Holunder ist ausgesprochen gesund und eignet sich ideal zum Entsaften. Weitere Verwendung ist in Kombination mit Käse, Apfelkuchen oder Holunderkuchen und als Zugabe zu Sekt und Bowle. Er eignet sich ebenso zur Herstellung von Chutneys, Eis, Marmelade, Parfaits und Sirup.

Holunderblüte

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Merkmale und Besonderheiten

Holunderblüten blühen ca. zweieinhalb Monate, bevor sie zu den bekannten Holunderbeeren reifen. Neben den kulinarischen Verwendungszwecken werden sie seit Alters her auch in der Naturmedizin als Arzneimittel bei Grippe, Kreislaufproblemen, Schlaflosigkeit, Schweißausbrüchen oder Verdauungsproblemen eingesetzt.

Tipps und Verzehr

Holunderblüten werden klassischerweise frittiert. Daneben kann man sie zu Eis, Granité, Sirup oder Shakes verarbeiten. Auch als Zugabe im Sekt sind sie eine willkommene Abwechslung.

Jackfrucht

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Merkmale und Besonderheiten

Die große, gelblich-grüne und dickschalige Jackfrucht ist in Südostasien und Ostasien beheimatet. Die Baumfrüchte haben ein Gewicht von 5 kg bis zu 40 kg.
Das Fruchtfleisch besteht aus gelblichen, sackähnlichen Gebilden (Taschen), die von Fasern umlegt sind. Die Fruchttaschen haben in der Mitte einen Kern.
Das Fruchtfleisch erinnert im Geschmack an Ananas, Banane und Feige. Reife Früchte erkennt man daran, dass der Stiel dunkelbraun und weich ist. Die geöffnete Frucht sollte zügig verzehrt werden.

Tipps und Verzehr

Das gelbliche Fruchtfleisch kann als Obst verzehrt werden. Die Kerne können gekocht und danach geröstet verzehrt werden. Sie erinnern an Esskastanien. Zerteilen Sie die Jackfrucht mit einem Küchenmesser, lösen das gelbliche Fruchtfleisch (Taschen) heraus und befreien Sie die Frucht von sämtlichen Fasern. Die Jackfrucht kann roh und am besten gekühlt verzehrt werden. Sie lässt sich zu exotischen Fruchtsalaten verarbeiten und ist eine ideale Beilage zu vielen asiatischen Gerichten. Im Sommer bietet die Jackfrucht eine hervorragende Erfrischung, wenn Sie den durch das Entfernen des Kerns entstandenen Hohlraum z.B. mit Vanilleeis füllen.
Achtung! Beim Aufschneiden der Früchte tritt eine weißliche klebrige Milch aus, die nur schwer wieder zu entfernen ist.

Johannisbeere, rot

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Merkmale und Besonderheiten

Johannisbeeren wachsen an winterkahlen, 1 - 2 m hohen mehrjährigen Sträuchern oder Hochstämmchen. Die Beeren sind rot bis dunkelrot gefärbt und haben einen mild-herben, angenehm säuerlichen Geschmack. Sie liefern wichtige Faserstoffe und sind wertvolle Träger von Mineralstoffen und Vitaminen, v.a. Vitamin C.

Tipps und Verzehr

Rote Johannisbeeren werden nach kurzem Waschen von den Stielen gelöst und meistens roh verzehrt. Man verwendet sie auch für Obstkuchen, Sorbets, in Kristallzucker getaucht als Dekoration für Desserts sowie in kleineren Mengen in Fruchtsalaten.
Darüberhinaus werden Johannisbeeren auch zu Gelee, Saft, Speiseeis, Sorbets, Cumberlandsauce und Sirup verarbeitet. Johannisbeeren eignen sich hervorragend für Marmeladen und - gemischt mit einem kleineren Anteil schwarzer Johannisbeeren - für Rote Grütze.

Johannisbeere, schwarz

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Merkmale und Besonderheiten

Die Schwarze Ribisel, wie die Johannisbeeren in Österreich auch genannt werden, ist ein 1 bis 2 m hoher, intensiv riechender Strauch. Die gelblich-grünen Blüten stehen in vielblütigen, achselständigen Trauben und entwickeln aus den Fruchtknoten mehrsamige, 5 bis 10 mm große, kugelige Beeren, die wegen ihres hohen Anthocyan-Gehalts in der Schale schwarz bis violett gefärbt sind.
Die Schwarze Johannisbeere wirkt adstringierend und fördert daher die Schweißbildung, wirkt stärkend und belebend. Sie erleichtert die Tätigkeit aller Verdauungsorgane, beruhigt chronischen Durchfall, Magenkoliken und -schmerzen, bekämpft Migräne, senkt Fieber und wirkt heilend bei vielen Mund- und Racheninfektionen.

Tipps und Verzehr

Schwarze Johannisbeeren werden wegen ihres säuerlich-bitteren Geschmacks eher selten roh verzehrt, obwohl es durchaus auch milder schmeckende Sorten gibt. Meist werden sie unter Zugabe von Zucker mit Joghurt oder Pudding vermengt oder zu köstlichen Marmeladen und Sirupen verarbeitet. Bekannt ist vor allem auch der aus Frankreich stammende und aus schwarzen Johannisbeeren hergestellte Crème de Cassis.

Johannisbeere, weiß

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Merkmale und Besonderheiten

Die weiße Johannisbeere ist keine eigene botanische Art, sondern eine Zuchtform der Roten. Sie ist im Anbau und in der Verarbeitung sehr empfindlich, schnell verderblich und wird daher nur selten auf den Märkten angeboten.

Tipps und Verzehr

Die weißen Johannisbeeren genießt man am besten roh, oder verarbeitet sie zu diversen Dessertkreationen und Marmelade. Natürlich lassen sie sich auch in Verbindung mit den roten Johannisbeeren schön als Dekoration anrichten.

Kakaofrucht

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Merkmale und Besonderheiten

Die Früchte des Kakaobaumes haben eine ledrige Schale, sind gelb, 15 – 20 cm lang und wiegen bis zu 500 g. Unter einer harten Schale befinden sich in fünf Reihen angeordnet 30 – 60 weißliche Samen im weißen, süßen und schmackhaften Fruchtfleisch. Die Azteken verzehrten die Kakaofrüchte nicht nur, bei ihnen kamen sie auch als Zahlungsmittel zum Einsatz.

Tipps und Verzehr

Aus der Kakaofrucht wird das bekannte Kakaopulver gewonnen, das auch Bestandteil von Schokolade ist. Für den Rohverzehr sind die Bohnen, die erst getrocknet und anschließend geröstet werden, aufgrund ihrer Bitterstoffe eher weniger geeignet. Das Fruchtfleisch kann jedoch als Obst gegessen oder zu Erfrischungsgetränken und Süßspeisen verarbeitet werden.

Kaki

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Merkmale und Besonderheiten

Die tomatenähnlich aussehende, kugelförmige bis abgeflachte Frucht wiegt zwischen 100 und 300 g und ist ursprünglich gelblich gefärbt. Sie bekommt erst durch die kühleren Nächte im 10 und 11 ihre gelb-orange oder orange-rote Farbe. Das geleeartige Fruchtfleisch ist von einer dünnen, glatten und glänzenden Haut umgeben, in 4 - 16 Fächer unterteilt, meist samenlos und hat einen aromatisch süßen, leicht an Marillen und Vanille erinnernden Geschmack.
Die ursprünglich aus Ostasien stammende Kaki zählt in ihrer Heimat zu den ältesten Kulturpflanzen und wird in China seit über 2000 Jahren angebaut. In Europa und den USA werden Kaki seit etwa Mitte des 19. Jahrhunderts kultiviert und sind hier vor allem an der italienischen Adriaküste bzw. in Kalifornien heimisch geworden. Kaki liefern neben anderen Vitaminen insbesondere viel Pro-Vitamin A.
Die unreifen Früchte werden zum Gerben von Leder eingesetzt.

Tipps und Verzehr

Unreife Kaki sind wegen ihres hohen Gerbsäureanteils ungenießbar; Kaki reifen jedoch bei Zimmertemperatur sehr gut nach und haben ihre volle Reife erlangt, wenn ihre Schale tieforange oder blassrosa gefärbt ist, glasig erscheint und sehr weich geworden ist.
Kaki werden entweder mit der Schale verzehrt oder halbiert und ausgelöffelt. Wegen ihrer ausgeprägten Süße empfiehlt es sich, die Kaki mit etwas Zitronensaft zu beträufeln oder sie mit säuerlichem Obst zu kombinieren. Kaki lassen sich vielfach verwenden, z. B. verarbeitet zu Marmelade zusammen mit Mangos, im Müsli, zu Sorbet oder als Salatvinaigrette.

Kapstachelbeere

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Merkmale und Besonderheiten

Physalis gehören zur Familie der Nachtschattengewächse und sind starkwüchsige, einjährige, dem Wuchs nach Tomaten ähnliche, bis 1 m hohe Pflanzen. Die 10 - 15 mm großen, orangefarbenen, essbare Samenkörner enthaltenden Beerenfrüchte sind lampionähnlich von einer grünen Hülle umgeben. Diese papierdünne Hülle färbt sich bei Reife gelb, durch Trocknung später bräunlich und erhält dadurch ein pergamentartiges Aussehen.
Der Geschmack der Beere wird als saftig, süß, mit einem leicht säuerlichen Nachgeschmack, an Stachelbeeren und Ananas erinnernd, beschrieben.
In der Naturmedizin wird die Physalis wegen ihrer harntreibenden und reinigenden Wirkung bei Nierenentzündungen, Gicht, Nieren- und Blasensteinen sowie bei vielen Beschwerden, die das Harnwegsystem betreffen, eingesetzt.
Vorsicht, die den Physalis optisch sehr ähnlich sehenden Judenkirschen sind nicht essbar!

Tipps und Verzehr

Physalis werden fast ausschließlich roh verzehrt. Auf Grund ihres Aussehens peppen sie Desserts und kalte Platten hervorragend auf, sowohl als Dekoelement als auch als aromatische Frucht. Physalis eignen sich auf Grund ihres hohen Pektingehalts auch zur Herstellung von Marmeladen.

Kastanie, eßbar

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Merkmale und Besonderheiten

Man unterscheidet zwischen den „normalen“ Edel- oder Esskastanien, mit weniger fein ausgeprägtem Geschmack, aber hohem Stärkegehalt einerseits und den geschmacklich kräftigeren und sahnigen Maroni. Normale Esskastanien sind eher rundlich und einseitig abgeflacht, während „echte“ Maroni ei- bis herzförmig sind und sich besser schälen lassen.
Maroni wirken gut bei übersäuertem Magen. Das reichlich vorkommende Vitamin B wirkt beruhigend auf das Nervensystem.

Tipps und Verzehr

Die Frucht der meist geröstet verzehrten Marone ist angenehm süß. Zum Rösten schneidet man die harte Schale und das darunter liegende braune Häutchen auf der gewölbten Seite ein und röstet die Früchte ca. 20 Minuten, bis sie auf Fingerdruck etwas weich erscheinen. Während des Röstvorgangs ist eine ausreichende Luftfeuchtigkeit von Vorteil, stellen Sie daher am besten ein Gefäß mit Wasser in den Backofen dazu. Alternativ kann man die Maroni nach dem Einschneiden auch einige Minuten wässern.
Daneben werden Maroni vor allem für Füllungen bei Geflügel oder als Beilage zu Wildgerichten verwendet. Pürierte Maroni sind eine wichtige Basis für Speiseeis und Süßspeisen.
Tipp: Maroni sind sehr wurmanfällig. Wurmstichige Maroni erkennt man daran, dass sie im Wasser an der Oberfläche schwimmen. Gute und wurmfreie Maroni sinken zu Boden.

Kastanie, Wasser- *

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Merkmale und Besonderheiten

Die Wasserkastanie oder Chinesische Wasserkastanie gehört zur Familie der Sauergräser. Die Wasserkastanie erhielt ihren Namen aufgrund der Ähnlichkeit ihrer Knollen mit der Kastanie, mit der sie aber nicht verwandt ist. Im Gegensatz dazu trägt die zum Teil auch Wasserkastanie genannte Wassernuss tatsächlich essbare Früchte.

Tipps und Verzehr

Die Wasserkastanie eignet sich hervorragend zum Kochen und verliert auch nach langer Kochzeit nicht ihre knackige Konsistenz. Ihr weißes Fleisch hat einen süßlichen Geschmack. Geschält wird die Wasserkastanie wie ein Apfel. Viele gekochte asiatische Speisen verwenden die Wasserkastanie. Gut gekocht und erhitzt ist sie einem Rohverzehr auf Grund von Krankheitserregern an der Schale zu bevorzugen.

Kirsche

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Merkmale und Besonderheiten

Die 10 - 30 mm großen Früchte sind rundlich, oval oder elliptisch geformt, von gelblich bis rötlich oder dunkelrot bis fast schwarz gefärbt und müssen in optimalem Reifezustand - immer mit Stielen, um ein Verbluten zu verhindern - geerntet werden, da sie nach der Ernte nicht nachreifen können.
Süßkirschen werden in die dünnschaligen, weichfleischigen und empfindlichen Herzkirschen und die hartschaligen, haltbareren Knorpelkirschen unterteilt. Kirschen wird eine harntreibende Wirkung nachgesagt, sie werden daher in der Naturmedizin bei Nieren- und Blasenentzündungen eingesetzt.

Tipps und Verzehr

Kirschen werden naturgemäß meist frisch verzehrt, jedoch auch in Kompotten, Nektar und Sirup verarbeitet. Man gibt sie in Obstsalate und Joghurt und verwendet sie als Belag für Obsttorten sowie in Mehlspeisen und süßen Aufläufen.
Aus den kleineren und sehr zuckerreichen Arten der Vogelkirschen wird Kirschwasser gebrannt.

Kirsche, Sauer-

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Merkmale und Besonderheiten

Sauerkirschen, auch Weichseln genannt, werden in die weichfleischigen und saftigen echten Sauerkirschen (Schattenmorellen, Strauchweichsel), die wahrscheinlich aus einer Kreuzung zwischen Süß- und Sauerkirsche hervorgegangenen Amarellen (Glaskirschen, Baumweichsel) und die dunkleren Morellen (Süßweichsel) unterteilt.
Sauerkirschen stammen ursprünglich wahrscheinlich aus Südwestasien und wurden in Europa - im Gegensatz zu den Süßkirschen, die von den Römern verbreitet wurden - erst im Mittelalter bekannt und seitdem kultiviert.

Tipps und Verzehr

Sauerkirschen werden seltener roh gegessen sondern meist zu Kompotten und Kuchenbelägen verarbeitet. Wegen ihres hohen Saft- und angenehmen Säuregehaltes werden sie auch gerne zum Entsaften verwendet. Aus der Maraska-Kirsche wird auf dem Balkan und im nördlichen Italien seit Jahrhunderten der berühmte Maraschino-Likör hergestellt. Allgemein werden Kirschen häufig zu Konfitüren und Konserven verarbeitet.

Kiwi

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Merkmale und Besonderheiten

Die Kiwi ist eine ovale, 5 bis 10 cm lange, 3 - 6 cm dicke Frucht und trägt auf ihrer zuerst grünen, mit zunehmender Reife braunen Schale dichte Flaumhärchen. Das Fruchtfleisch ist von der weißen Mitte aus mit dünnen weißen Strahlen unterteilt und leuchtend grün gefärbt, seltener gelb oder bräunlich. Die kleinen, purpurroten oder fast schwarzen Samen bemerkt man beim Essen nicht. Der Geschmack ist süß bei einem angenehmen Säureanteil.
Die Kiwifrucht hat einige einzigartige Eigenschaften: sie ist zweimal so reich an Vitamin C wie eine Orange, hat einen sehr hohen Gehalt an Vitamin E (doppelt so viel wie eine Avocado), hat sehr viel Kalium und andere Mineralstoffe sowie einen beträchtlichen Anteil an Ballaststoffen. Sie ist kalorienarm.
Tipp: Kiwis sollten auf leichten Fingerdruck nachgeben, dann sind sie genussreif! Wenn die Frucht noch zu hart ist, können Sie diese durch ein paar Tage Lagerung noch nachreifen lassen.

Tipps und Verzehr

Gut gekühlt ist die Kiwi sehr erfrischend und bestens zum Rohverzehr geeignet: In der Mitte quer auseinander schneiden und auslöffeln. Man gibt sie auch in Müsli und Joghurt, verwendet sie für Bowle und Obstsalat sowie zur Zubereitung von süß-sauren Soßen, die zu Fleisch-, Geflügel- und Fischgerichten passen.
Tipp: In milchhaltigen Produkten (Joghurt, Quark) wird die frische Kiwi durch das eiweißspaltende Enzym Actinidin schnell leicht bitter, was durch Abschrecken und Ziehen lassen der geschälten Kiwi mit heißem Wasser vermindert werden kann. Der einfachere Weg: Genießen Sie Ihren Obstjoghurt einfach sofort und frisch.

Kiwi, Gold-

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Merkmale und Besonderheiten

Die Goldkiwi hat eine glatte Schale, das Fruchtfleisch ist goldgelb und schmeckt etwas süßer und fruchtiger als die einfache Kiwi. Sie enthält kaum Actinidin, ein Eiweiß spaltendes Enzym und verträgt sich deshalb gut mit Milchprodukten, anders als die grünfleischige Kiwi, die zum Beispiel Joghurt, Quark und Desserts nach kurzer Zeit etwas bitter macht. Die Früchte sind reif, sobald sie auf leichten Druck weich sind.

Tipps und Verzehr

Die Goldkiwi enthält im Gegensatz zur grünfleischigen Kiwi kaum Actinidin - ein eiweißspaltendes Enzym - und kann somit auch ideal mit Milchspeisen wie Joghurts oder Quark kombiniert werden. Roh genießt man sie am besten reif und gut gekühlt. Goldkiwis können auch gebacken oder gegrillt werden.
Übrigens, die aus Neuseeland stammenden Goldkiwis können auch mit Schale verzehrt werden, sie schmecken dann etwas weniger süß. Achten Sie bitte bei allen Schalenfrüchten auf kontrollierte Qualität und Herkunft, bevor Sie feste Schalen mit verzehren.

Kiwi, rot

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Merkmale und Besonderheiten

Die rotfleischigen Kiwi - nach den grünfleischigen und den goldfarbenen die Dritten im Bunde - stammen ursprünglich aus China und werden von dort aus seit 11 2007 auch nach Europa exportiert. Der Name ist ein wenig irreführend, da die Früchte nur um die schwarzen Samen herum leicht rötliche Strahlen ausbilden, die Hintergrundfarbe aber eher gelb ist. Die Saison ist - zumindest mit Stand 2010 - ausgesprochen kurz.

Tipps und Verzehr

Die rotfleischigen Früchte sollten am besten roh genossen werden, geschmacklich erinnern sie im Bereich der roten Verfärbung ein wenig an Erdbeeren, der Rest der Frucht geht eher in Richtung der Goldkiwi, ihre Süße ist jedoch weniger ausgeprägt.
Die rotfleischigen Kiwi können jeden exotischen Obstsalat aufpeppen oder als ein "Dreierlei von der Kiwi" zusammen mit den grünfleischigen und goldfarbenen Kiwi zu ausgefallenen Dessertkreationen kombiniert werden.

Kokosnuß

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Merkmale und Besonderheiten

Kokosnüsse gehören zur Familie der Palmengewächse und sind die Früchte der schlanken, 6 - 30 m hohen, unverzweigten Kokospalme.
Die 10 - 30 cm lange und 15 - 25 cm dicke Frucht hat eine lederartige, wachsüberzogene, grüne Außenhaut, die sich zur Reifezeit gelblich verfärbt. Darunter befindet sich eine mehrere Zentimeter dicke Faserschicht, die den harten, holzigen Steinkern umschließt. Die Faserschicht ist bei jungen, unreifen Kokosnüssen eine farblose aber nährstoffreiche Flüssigkeit (Kokoswasser), das sich mit zunehmender Reife durch Fettausscheidung vermindert und ein elfenbeinfarbenes, fleischiges Nährgewebe (Kokosfleisch) ergibt, das einen leicht nussartigen Geschmack hat.
Bei den meisten der bei uns angebotenen Kokosnüssen ist ein Großteil der Außenhaut bis auf einige Bastfäden bereits entfernt worden. Kokosnüsse sind übrigens schwimmfähig.

Tipps und Verzehr

Kokosnüsse werden überwiegend roh verzehrt, sie sind aber auch willkommene Kreationen in Salaten (Ananas-Kokossalat), finden insbesondere in der asiatischen Küche breite Verwendung (v.a. in Curries und Suppen) sowie im Konditorbereich (Kokosmakronen, Kuchen, Torten). Vergoren sind sie beliebt als Liköre, Cocktails und Mixgetränken wie Batida de Coco.
Tipp: Wie öffne ich eine Kokosnuss? In 2 der 3 "Augen" des Steinkerns einen Nagel schlagen und eine Öffnung zum Auslaufen des Kokoswasser nutzen. Durch die andere Öffnung strömt zum Ausgleich Luft herein. Anschließend die Schale mit dem Hammer zerschlagen, bei entsprechender Übung lässt sie sich auch zersägen. Weniger gefährlich und meistens auch erfolgreich ist die flüssigkeitsleere Nuss in den Backofen bei 200 Grad 10 Minuten lang erhitzen, dadurch bekommt die Schale Risse und springt leicht ab.

Kokosnuß, Trink-

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Merkmale und Besonderheiten

Trinkkokosnüsse sind ganz normale Kokosnüsse, die ganz einfach früher geerntet werden. Bei den Trinkkokosnüssen ist noch kaum Fruchtfleisch ausgebildet, statt dessen sind sie im Innern reich an Flüssigkeit, auch bekannt als Kokosmilch. Die Trinkkokosnüsse werden auch unter dem Namen "Junge Kokosnüsse" gehandelt.

Tipps und Verzehr

In den Tropen bekommt man frische, gekühlte Kokosnüsse in ihrer eigenen Schale als Erfrischungsgetränk angeboten. Das wohlschmeckende und erfrischende Fruchtfleisch wird dann mit einem Löffel ausgekratzt. Kokosmilch, eine aus geraspeltem Kokosfleisch unter Beigabe von Kokoswasser hergestellte Emulsion, ist eine der wichtigsten Zutaten in der asiatischen, afrikanischen, indischen und südamerikanischen Küche. Vergoren ist sie beliebt als Likör, Cocktail und Mixgetränk wie z.B. Batida de Coco.

Kumquat

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Merkmale und Besonderheiten

Bei der Kumquat - auch Zwergorange genannt - handelt es sich nicht wie so oft um eine gezielte "Kleinzüchtung" von Früchten, sondern es ist eine eigenständige Art. Sie stammt ursprünglich aus Asien, wird aber heute auch in Amerika, Afrika und in den wärmsten Lagen Südeuropas angebaut.
Die Früchte sind etwa 3 - 5 cm groß und je nach Art rund, zylinderförmig oder tropfenförmig. Die Schale ist gelborange bis rotorange, essbar und hat ein süßliches Aroma. Das Fruchtfleisch ist gelb bis orange, in 3 - 5 Segmente unterteilt, enthält einige Kerne und schmeckt etwas säuerlich. Kumquat-Früchte sind reich an Vitamin C, enthalten viel Kalium und etwas Kupfer.

Tipps und Verzehr

Die Frucht kann in der Regel mit Schale und Kernen gegessen werden, die Schale schmeckt eher herb-süßlich, das Fruchtfleisch bitter bis sauer.
Die Kumquat wird auch zur Dekoration verwendet. Außerdem schmeckt sie getrocknet und kandiert. Feinschmecker schätzen die Kumquatfrucht wegen ihres fruchtig-herben Geschmacks auch eingelegt in z.B. Rum. Ebenso kann die Kumquat zu Marmelade oder Kompott verarbeitet werden.
Tipp: Durch kurzes Rollen zwischen den Fingern oder in der Hand wird die Schale weicher, entfaltet ihren Duft und nimmt einen süßeren und weniger bitteren Geschmack an.

Limequat

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Merkmale und Besonderheiten

Die Limequat ist eine Kreuzung aus Limette und Kumquat mit dem Ziel, eine kälteresistentere Variante der Limette zu züchten. Sie wächst sehr verbreitet in allen warmen Klimazonen der Erde. Die druckempfindliche Frucht ist ca. 3 – 5 cm groß, mit dunkelgrüner bis im späteren Reifestadium gelber, essbarer und aromatischer Schale. Sie enthält Mineralstoffe und besonders viel Vitamin C. Das Fruchtfleisch (grün – gelb) ist leicht säuerlich und sehr saftig.

Tipps und Verzehr

Die in der Regel unbehandelten Limequats können aus diesem Grund mit Schale verzehrt werden und ergeben eine sehr erfrischende Note in Obstsalaten, zur Verfeinerung von Fisch- und Fleischgerichten sowie als Zugabe in Longdrinks und Cocktails. Verbreitet ist auch die Zubereitung von Marmeladen und Konfitüren sowie die Dekoration auf Torten. Die Schale allein lässt sich zur hervorragenden Geschmacksverfeinerung über viele Gerichte raspeln.

Limes

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Merkmale und Besonderheiten

Die Limette (Zitrusfrucht) ist eine runde, grüngelbe, feinporige Frucht. Ihr Fruchtfleisch ist grünlich-weiß, enthält einige weiße Kerne und hat einen süß-säuerlichen, zitronen-grapefruit-artigen Geschmack. Es gibt viele verschiedene Sorten, je nach Anbauland.
Limetten werden wegen ihres intensiven, sauren Geschmacks üblicherweise nicht pur verzehrt, sondern finden Verwendung als Zutat. Sie gelten als guter Vitaminspender, insbesondere durch einen hohen Vitamin C-Anteil.
Limetten sind generell unbehandelt, sie werden allerdings mit einem natürlichen Wachs überzogen, um sie schöner glänzen zu lassen.

Tipps und Verzehr

Limetten werden gerne als Zutat in Cocktails wie Caipirinha, Mojito, Daiquiri, Margarita, Cuba Libre oder Cosmopolitan verwendet. Limettensaft ist auch Hauptbestandteil von Lime Juice Cordial, einem Getränkezusatz klassischer Cocktails wie Gimlet.
Tipp: Auch Getränke ohne Alkohol werden durch Limettensaft sehr erfrischend, verfeinern Sie doch Ihren nächsten frischen Orangensaft einmal damit!
Zum Kochen und Backen werden Limetten vor allem in der mexikanischen, arabischen und südostasiatischen Küche eingesetzt. Neben den frischen Früchten finden hier auch getrocknete Limetten und die Blätter der Limettenpflanzen Verwendung.

Limette

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Merkmale und Besonderheiten

Die Limette (Zitrusfrucht) ist eine runde, grüngelbe, feinporige Frucht. Ihr Fruchtfleisch ist grünlich-weiß, enthält einige weiße Kerne und hat einen süß-säuerlichen, zitronen-grapefruit-artigen Geschmack. Es gibt viele verschiedene Sorten, je nach Anbauland.
Limetten werden wegen ihres intensiven, sauren Geschmacks üblicherweise nicht pur verzehrt, sondern finden Verwendung als Zutat. Sie gelten als guter Vitaminspender, insbesondere durch einen hohen Vitamin C-Anteil.
Limetten sind generell unbehandelt, sie werden allerdings mit einem natürlichen Wachs überzogen, um sie schöner glänzen zu lassen.

Tipps und Verzehr

Limetten werden gerne als Zutat in Cocktails wie Caipirinha, Mojito, Daiquiri, Margarita, Cuba Libre oder Cosmopolitan verwendet. Limettensaft ist auch Hauptbestandteil von Lime Juice Cordial, einem Getränkezusatz klassischer Cocktails wie Gimlet.
Tipp: Auch Getränke ohne Alkohol werden durch Limettensaft sehr erfrischend, verfeinern Sie doch Ihren nächsten frischen Orangensaft einmal damit!
Zum Kochen und Backen werden Limetten vor allem in der mexikanischen, arabischen und südostasiatischen Küche eingesetzt. Neben den frischen Früchten finden hier auch getrocknete Limetten und die Blätter der Limettenpflanzen Verwendung.

Limette, Kaffir-

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Merkmale und Besonderheiten

Die Kaffirlimette (auch Kaffernlimette genannt) ist ein kleinwüchsiger Baum oder Strauch. Aus den weißen, relativ kleinen Blüten entwickeln sich ca. 6 cm große, birnenförmige Früchte. Die Schale verfärbt sich im Lauf der Reife von dunkelgrün nach gelb. Allerdings werden Kaffirlimetten praktisch immer unreif, also grün, gehandelt. Die ganze Pflanze riecht stark aromatisch und durchdringend zitronenähnlich.

Tipps und Verzehr

Kaffirlimetten sind klein und saftarm, daher spielen sie kaum eine Rolle zur Herstellung von Erfrischungsgetränken. Neben der Verwendung von Kaffirlimettenöl in der Parfümindustrie ist die Pflanze vor allem in der Kochkunst Südostasiens und dem französischen Überseedepartement La Réunion bedeutsam.
In der Küche verwendet man zumeist die frischen Blätter. Man kann sie, ähnlich wie europäische Lorbeerblätter, in soßigen oder suppenartigen Speisen mitkochen lassen, dabei geben sie ein pikant-zitronenartiges Aroma an die Speisen ab; sie sind jedoch i.d.R. zu zäh, um mitgegessen zu werden.
In Thailand schneidet man die Blätter auch in haardünne Streifen, wodurch sie stärker würzen und auch problemlos mitgegessen werden können; in dieser Form verwendet man sie z.B. zu pikanten Fleisch- und Geflügelsalaten. Zerriebene Kaffirlimettenblätter sind in Südostasien oft Bestandteil von Gewürzpasten.

Litschi

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