Tipps & Tricks

Viele Menschen lernen heute während des Urlaubs die leckeren Früchte und Gemüse der Tropen kennen. Kaum zurück in Deutschland, entdecken sie die scheinbar gleichen Feinheiten im Handel oder auf den Speisekarten. Leider folgt dann oft die Enttäuschung: die saftige Mango oder die süße Papaya haben mit denen aus dem Urlaub nur den Namen gemein. Der Geschmack erinnert eher an unsere einheimischen Gurken oder Kartoffeln.

Lassen Sie uns hierzu ein paar Dinge anmerken:
Erstens: viele Früchte schmecken nur dann, wenn sie reif geerntet und sofort gegessen werden. Werden sie unreif geerntet, um den Transport zu überstehen, bleiben sie weitgehend ungenießbar (z.B. Carambola, Guaven).

Zweitens: auch bei exotischen Früchten gibt es verschiedene Sorten (z.B. Mango ist nicht gleich Mango, sondern „Tommy Atkins“, „Haden“, „Kent“ usw.). Solche, die für einen Transport geeignet sind und solche, die es nicht sind. Nur wenige der geeigneten Sorten schmecken auch. Sie kennen das von den Tomaten: je länger sie haltbar sind, umso schlechter das Aroma.

Drittens: Auch für die gut zu transportierenden Sorten gilt, dass der kurze Luftweg oft besser ist, als der lange Weg mit dem Schiff. Luftfracht ist aber häufig um ein vielfaches teurer, weswegen Sie diese Sorten im Supermarkt und in der Gastronomie kaum finden. Sie verursacht außerdem den deutlich höheren CO2-Ausstoß.

Deswegen unser Tipp: Wenn Sie sich den „Luxus“ der exotischen Früchte zu Hause leisten wollen, dann lieber seltener, aber dafür mit Genuss:

  • lassen Sie Sich bzgl. der Sorten und der Herkunft beraten
  • ziehen Sie Flugware der Schiffsware vor
  • fragen Sie, ob der Transport der Früchte CO2-ausgeglichen wurde
  • überlegen Sie zweimal, ob Sie heimisches Obst außerhalb der Saison kaufen möchten (z.B. Kirschen im Dezember)

Eines vorweg: die mit Abstand beste Plastiktüte ist und bleibt die eingesparte. Deswegen unser dringender Appell an Sie: Verwenden Sie wiederverwendbare Einkauftaschen !! (z.B. unsere schicke Fruitique-Tasche, die sie entweder hier bestellen können, oder bei uns am Viktualienmarkt erwerben können)

Über die zweitbeste Alternative gibt es seit Jahren einen Gelehrtenstreit, bei dem natürlich auch immer die dahinterliegenden wirtschaftlichen Interessen berücksichtigt werden müssen. Außerdem geht die Entwicklung beständig weiter.

Um aus dem Dilemma herauszukommen, dass es einerseits keine völlig unbedenklichen Tüten gibt, sie andererseits im Handel aber auf unabsehbare Zeit unersetzlich bleiben werden, haben wir uns dafür entschieden, Verpackungen zu verwenden, die kein Erdöl enthalten.

Unsere Plastiktüten bestehen aus „Mater-Bi“, einem Bio-Kunststoff aus nachwachsenden, nicht genmanipulierten Rohstoffen. Sie tragen das Vinçotte-Siegel „OK compost HOME“, d.h. sie kompostieren unter den Bedingungen des fachgerechten, heimischen Komposts. Außerdem verrotten sie rückstandslos in Erde oder Wasser.

Sie eignen sich deswegen bestens, um den heimischen Bio-Müll darin zu sammeln. Legen Sie den Behälter trotzdem mit Zeitungspapier aus. Die Tüten sind wasserlöslich und deswegen nicht sehr lange dicht.

Beachten sie bitte auch die Vorgaben Ihres Müllentsorgers. Einige Müllentsorger verbieten die Tüten im Bio-Müll, weil sie vorgeblich die Kompostierung stören würden und nicht von „normalen“ Plastiktüten unterschieden werden könnten, weswegen sie aussortiert würden und als Restmüll entsorgt.

Hier finden Sie unsere Heldenprodukte mit kurzen Betriebsbeschreibungen der jeweiligen Erzeuger. Geordnet sind die Produkte nach den Monaten, in denen sie jeweils Saison haben.

Der Meerrettich              

 

Der Meerrettich im Heldenschema.

Wer erzeugt den Helden?

Der Meerrettich wird von der Familie Frank aus Heroldsbach-Oesdorf erzeugt.

 

Der Meerrettich ist unser Heldenprodukt des Monats Januar, da er aus der erweiterten Region (Frankenland) kommt und ein saisonales Produkt darstellt. Meerrettich wird sowohl im Herbst als auch im Frühjahr geerntet, dies ist möglich, da die Wurzel ausgesprochen frostresistent ist.

Meerrettich - auch Kren genannt - ist eine ca. 1 m hohe Staude, die eine große Wurzel von ca. 40 cm Länge und 5 cm Dicke ausbildet. Die Rinde ist gelb bis hellbraun, etwas geringelt und uneben. Das Innere der Wurzel ist weiß und fleischig. Sie ist im unverarbeiteten Zustand geruchlos, erst durch Schnitt oder Reibung entsteht der stechende Geruch des schwefelhaltigen Senfölglykosids.
Meerrettich gilt auf Grund der Vielzahl seiner Mineralstoffe und Vitamine,
bes. Vitamin C, nicht nur als gute Gewürzpflanze sondern auch als Heilpflanze und natürliches Antibiotikum.

Der vor allem in Europa und USA beliebte Meerrettich wird üblicherweise als frisch geriebene Wurzel zu Schinken und gekochtem oder gebratenem Fleisch (Tafelspitz, viele Wildgerichte) gereicht. Er passt gut zu Fisch und kann auch in geringen Mengen über Salate geraspelt werden. Meerrettich verfärbt sich schnell, deshalb geben Sie ein wenig Zitronensaft hinzu. Nicht verbrauchte Teile der Wurzel sind in Folie eingewickelt im Kühlschrank noch bis zu 4 Wochen haltbar. Meerrettich ist auch bedeutsam für die weiterverarbeitende Industrie zu Sahnemeerrettich und Meerrettichsenf. 

Wie soll ich frischen Meerrettich lagern?
Zu Hause im Kühlschrank sollte man die Wurzeln feucht einschlagen und zusätzlich am besten in eine Plastiktüte packen, so kann man ihn gut vier Wochen lagern. Wer den angeschnittenen Meerrettich dennoch länger aufheben möchte/muss, der sollte damit rechnen, dass er nicht mehr in den vollen Genuss des ursprünglichen Meerrettich-Aromas kommt, denn dies verflüchtigt sich relativ schnell!

Übrigens wussten Sie schon,…

welche Bedeutung der Meerrettich im Zweiten Weltkrieg hatte?

Nach den langen und grausamen Kriegsjahren mit zahlreichen Verletzten und vielen zerbombten Krankenhäusern wurden die Medikamente immer knapper.

Da besann man sich wieder auf die vielen heilenden Wirkungen des Meerrettichs, denn gerade seine desinfizierende Wirkung war bei der Wundheilung und notwendigen Amputationen eine wirkungsvolle Alternative.

Auch in frisch geriebener Form wurde er als Schmerzmittel verabreicht.

Die wertvollen Wurzeln wurden Lkw-weise in die Kasernen und verbliebenen Krankenhäuser gebracht und ja, ab Februar 1944 wurde sogar allen
Meerrettich-Großhändlern der freie Handel mit ihren Wurzeln verboten!

Der Schwarze Rettich       

 

Der schwarze Rettich im Heldenschema.

Wer erzeugt den Helden?

Der schwarze Rettich wird von der Familie Andreas Rötzer aus Oberding im Notzinger Moos erzeugt.

Was zeichnet den Helden aus?

Der schwarze Rettich ist unser Heldenprodukt des Monats Februar, da er aus der
engsten Region (Münchner Umland) kommt, kaum Spritzmittel benötigt da er lediglich mit einem Vlies abgedeckt wird, die Lagerung in einer einfachen Halle -also ohne jegliche technischen Hilfsmittel- stattfindet und ein saisonales Produkt darstellt.

Der zur Familie der Kreuzblütengewächse gehörende schwarze Rettich ist eine im Vergleich zu weißem Rettich dicke, fast kugelrunde Rübe. Ihr Fruchtfleisch ist genauso weiß wie das des weißen Rettichs. Die heilenden Kräfte des schwarzen Rettichs verdankt er seinen Hauptwirkstoffen, den schwefelhaltigen Senfölen. Sie verursachen den typischen Geruch und Geschmack und wirken gegen Bakterien und Pilze. Alle Rettiche haben einen hohen ernährungsphysiologischen Wert, sie enthalten viele Mineralstoffe und Vitamine,  v.a. der schwarze Rettich gehört zu den gesundheitlich wertvollsten Gemüsen mit dem höchsten Basenüberschuss.

Den charakteristischen scharfen Geschmack verdankt der schwarze Rettich den enthaltenen Senfölen, wobei jüngere Wurzeln einen deutlich milderen Geschmack aufweisen.
Schwarzer Rettich wird traditionell roh, gerieben oder fein in Scheiben oder Spiralen geschnitten und gesalzen als „Bierrettich“ zum Bier gegessen. Wer den Rettich auf Grund seiner Heilwirkung, hierzu gehören seine diätetischen Eigenschaften, als Gallenmittel, seine harntreibende Wirkung oder gegen Leberleiden verzehren möchte, sollte ihn nicht salzen. Kombinieren Sie schwarzen Rettich, bzw. seinen Saft mit Honig, dann erhalten Sie eine bei Erkältungskrankheiten und Heiserkeit hervorragende Naturmedizin.

Der Feldsalat            

 

Der Feldsalat im Heldenschema.

Wer erzeugt den Helden?

Der Feldsalat wird von den Gärtnereien Wilhelm Böck bzw Anton Zotz produziert.

Was zeichnet den Helden aus?

Der Feldsalat ist unser Heldenprodukt des Monats März, da er in der Regel aus der engsten Region (Münchner Umland) kommt, in der jetzigen Jahreszeit normalerweise auch im Gewächshaus nicht mehr beheizt werden muss und ein saisonales Produkt darstellt.

Bei dem zur Familie der Baldriangewächse gehörenden Feldsalat (auch Ackersalat, Nüssli, Rapunzel und Vogerlsalat genannt) handelt es sich um eine kultivierte Wildform, die man früher am Acker- oder Wiesenrand einsammelte. Die rosettenartig zusammengewachsenen Blätter der einjährigen Pflanze sind dunkelgrün, bis zu 2 - 4 cm lang und von unterschiedlicher Form. Die Pflanze ist winterfest und kann Temperaturen bis - 15 Grad Celsius ohne Schäden überstehen und ist daher ein typisches Wintergemüse sowie ein wichtiger Vitaminspender in der kalten Jahreszeit.
Besonders hervorragend sind die langsam wachsenden Sorten mit dunkelgrünen Blättern, sie zeichnen sich durch ihren herzhaften Geschmack aus. Das in den Wurzeln und teilweise auch in den Blättern enthaltene Baldrianöl wird übrigens auch als nervenstärkendes Mittel pharmazeutisch genutzt.
Feldsalat weist von allen Salatsorten den höchsten Gehalt an Vitamin A und C auf und besitzt einen hohen Gehalt an Mineralstoffen wie Kalium, Calcium und v.a. Eisen. Neben der Petersilie ist er einer der bedeutendsten Eisenlieferanten unter den Gemüsearten.

Feldsalat muss immer gründlich gewaschen werden, da die zarten Blättchen meist sehr sandig sind. Dabei sollte man die Pflänzchen jedoch ganz lassen und nur das Wurzelende entfernen; ganz besonders knackig wird Feldsalat, wenn man ihn kurz vor der Zubereitung in eiskaltes Wasser legt.

Geschmacklich harmoniert Feldsalat besonders gut mit frischen Pilzen, Zwiebeln und warmen Schafs- oder Ziegenkäse sowie geröstetem Speck. Sein herzhaft würziger Geschmack erinnert an frische Nüsse, daher wird er auch gerne zu Käse, Früchten und Walnüssen serviert.
Ein Kartoffelsalat bekommt durch einige ganze Pflänzchen Feldsalat optisch und geschmacklich eine ganz besondere Note.
Für uns ist der Feldsalat ein perfektes „Endwinterprodukt“!

 

 

Der Bärlauch                      

 

Der Bärlauch im Heldenschema.

Wer erzeugt den Helden?

Wir beziehen den Bärlauch über die Firma Weinzierl aus Altheim. Gesammelt wird er in einem Naturschutzgebiet in der Region Kitzingen.

Was zeichnet den Helden aus?

Bärlauch gehört zur Familie der Lauchgewächse und wächst wild in Europa und Nordasien in feuchten, humusreichen, schattigen Laub- und Auenwäldern bis in eine Höhe von etwa 1700 m. Kaufen Sie Bärlauch bei einem Händler Ihres Vertrauens, die Bärlauchblätter können mit den Herbstzeitlosen und dem Maiglöckchen, die beide giftig sind, leicht verwechselt werden.

Tipp: Beim Reiben an den Bärlauchblättern muss immer der typische Knoblauchduft an den Händen haften bleiben.

Bärlauch ist am besten frisch zu verwenden. Er eignet sich - ähnlich dem Schnittlauch - nicht zum Trocknen, kann aber tiefgekühlt oder in Salz und Öl konserviert werden. Zum Tiefkühlen sollte man die Blätter nicht blanchieren, sondern im Ganzen oder feingeschnitten einfrieren. Bei der späteren Verwendung dann nicht auftauen, sondern die benötigte Menge mit einem Löffel abkratzen und dem gewünschten Gericht beigeben. Der Bärlauch eignet sich auch ausgezeichnet für die schmackhafte Pestozubereitung.

Übrigens, wussten Sie schon, dass der Name Bärlauch sich angeblich von den Bären ableitet, da diese die Pflanzen in großen Mengen zur Stärkung nach dem Winterschlaf zu sich genommen haben?

Und wussten Sie schon, dass Landwirte ihre Kühe generell nicht auf Weiden mit Bärlauch lassen, da die Milch sonst widerlich stark nach Knoblauch schmecken würde?

Der Spargel      

 

Der Spargel im Heldenschema.

Wer erzeugt den Helden?

Der Spargel wird von kleinen und mittleren bäuerlichen Betrieben aus Schrobenhausen, Pörnbach und Abensberg produziert. Am Münchner Großmarkt wird er von der Firma Blendinger vermarktet.

Was zeichnet den Helden aus?

Der grüne und der weiße Spargel sind unsere Helden des Monats Mai, da sie aus der erweiterten Region (Schrobenhausen/Abensberg) kommen und Hochsaison haben.
Weißer Spargel, auch Bleichspargel genannt, gedeiht am besten in leichten, sandigen Böden und muss bis zu seiner Ernte vollständig von Erde bedeckt bleiben. Über den unterirdischen Rhizomen werden die typischen Spargeldämme aufgeschüttet um den Spargelsprossen den Weg an die Oberfläche zu verlängern. Bei guter Witterung kann der Spargelspross bis zu 18 cm pro Tag wachsen, daher müssen in der Erntezeit die Spargelreihen täglich (manchmal sogar zweimal täglich) durchgesehen werden. Der Spargel wird mit den Fingern sorgfältig freigelegt und ausgestochen. Spargel wirkt entwässernd, regt die Nierentätigkeit an und wirkt wegen seiner Asparaginsäure entschlackend. Außerdem enthält er die für die Blutbildung wichtige Folsäure.

Weißer oder violetter Spargel wird nach dem Waschen immer vom Kopf zum Schnittende hin gleichmäßig geschält. Erst danach sollten die holzigen Enden (bei frischem Spargel 1 bis 2 cm, bei älterem Spargel 4 - 5 cm) abgeschnitten werden. Je nach Dicke wird der Spargel dann 15 bis 25 Minuten lang aufrecht im Topf stehend in Wasser mit etwas Salz, Zucker und Butter gekocht. Ein wenig Zitronensaft kann zur Farbaufhellung beigegeben werden. Oftmals klagen Menschen über holzige Stangen - meist sind die kostbaren Stangen aber nur schlecht geschält! Seien Sie etwas großzügig beim Schälen, es lohnt sich.

Tipp: Das beste Preisleistungsverhältnis haben die dickeren Stangen, der Geschmack ist identisch, die prozentualen Schälverluste aber deutlich geringer (und es brechen auch weniger bis gar keine Stangen beim Schälen). Die Spitzengastronomie verzichtet auf die dickeren Stangen lediglich aus optischen Gründen.

Frischer grüner Spargel hat einen herzhaften Geschmack und ist aromatischer als der weiße Spargel. Der grüne Spargel ist nicht nur wesentlich länger bekannt als der beliebte weiße Spargel, er ist auch noch gesünder - er besitzt bspw. einen viel höheren Vitamin-C-Gehalt - als sein weißer Bruder. Im Wesentlichen gibt es zweierlei Möglichkeiten grünen Spargel zu gewinnen, entweder man verwendet eine spezielle Sorte von Grünspargel oder aber man lässt den weißen Spargel aus der Erde auswachsen. Der verfärbt sich dann am Tageslicht von weiß nach violett, blau bis hin zu grün. Der grüne Spargel muss aus diesem Grund auch nicht in der arbeitsintensiven Dammkultur gezogen werden.
Grüner Spargel kann wie normaler weißer Spargel als Gemüse oder für die typische asiatische Küche verwendet werden. Bitte beachten Sie, dass grüner Spargel nicht geschält zu werden braucht. Schneiden Sie 0,5 - 1 cm von der unteren Spargelstange ab und kochen Sie diese je nach Dicke in Wasser ca. 10 - 15 Minuten, abgeschmeckt mit Salz, Zitrone und Zucker. Der grüne Spargel kann auch in Butter geschmort und nur mit Salz und Pfeffer gewürzt werden. Er passt gut zu leichten Fleisch- und Schinkengerichten.

 

 

 

Die Blattsalate         

Der Blattsalat im Heldenschema

Wer erzeugt den Helden?

Die Blattsalate beziehen wir überwiegend von der Gärtnerei Hanuschke München-Feldmoching. 

Was zeichnet de Helden aus?

Den Batavia mit dunkelgrünen bis rotbraun gefärbten, jedoch rotgeränderten und welligen, dickfleischigeren, deutlich geäderten, gewellten bis gekrausten Blättern. Die Köpfe besitzen eine weichere Blattstruktur als der Eissalat, sind aber dennoch knackig-frisch und erinnern geschmacklich an einen kräftigen Eissalat und ist gekühlt verhältnismäßig lange haltbar (bis zu einer Woche).
Zur Zubereitung werden die Außenblätter und der Strunk entfernt und die Innenblätter klein geschnitten; danach können die Blätter mit einer kräftig gewürzten Vinaigrette angerichtet werden, sie eignen sich mit ihrem prägnanten Geschmack auch gut zur Kreation von gemischten und bunten Salaten.


Eichblattsalat ist eine schmackhafte und dekorative Züchtung aus der Familie der Korbblütengewächse. In der Gruppe der Salate wird Eichblattsalat den Pflücksalaten zugeordnet, weil er stark beblätterte Rosetten, jedoch keinen Kopf bildet, seine Blätter haben eine eichenblattähnliche Form. Die zarten Blätter sind hell- bis dunkelgrün gefärbt, gezackt und zum Blattrand hin rötlich braun; die rotblättrigen Sorten unterscheiden sich von den grünblättrigen nur durch den Gehalt an Anthocyanen.  Der Eichblattsalat enthält keine Bitterstoffe.
Eichblattsalat ist sehr empfindlich und fällt schnell zusammen, er sollte daher immer erst kurz vor dem Servieren zubereitet werden. Sein Geschmack ist kräftiger als Kopfsalat und erinnert leicht an junge Haselnüsse und wird als angenehm empfunden, zusammen mit einer milden nussigen Vinaigrette wird dieser Geschmack noch stärker hervorgehoben. Zur Zubereitung werden die äußeren Blätter entfernt, das Strunkende abgeschnitten und die inneren Blätter gewaschen.

Bei dem zur Familie der Korbblütengewächse gehörenden Kopfsalat, auch Häuptel genannt, bilden die großlappigen, ungeteilten Blätter nach anfänglich offener Rosette einen mehr oder weniger festen Kopf. Die inneren „Herzblätter“ des Kopfes erhalten weniger Licht und sind heller und zarter als die Außenblätter; allerdings bei geringerem Vitamin C Gehalt. Kopfsalat ist kalorienarm, er enthält viele Vitamine und Mineralstoffe, besonders Kalium, Kalzium, Eisen, Vitamin A, B1 und B2, er gilt als ideale und leichte Salatpflanze, die sowohl im Freiland als auch in Gewächshäusern angebaut wird und als Ganzjahressalat verfügbar ist.
Kopfsalat wird fast ausschließlich roh verwendet. Entfernen Sie dazu die äußeren, schneller welkenden großen Blätter, waschen Sie die übrigen kurz mit kaltem Wasser und geben Sie Dressings, Essig und / oder Öl erst kurz vor dem Servieren hinzu. Kopfsalat passt angemacht als eigenständiger Salat, lässt sich aber mit nahezu allen anderen Gemüsen auch zu vollwertigen Mischsalaten verwenden.

Lollo Bianco oder Bionda ist eine relativ neue Züchtung in der Gruppe der Schnittsalate und gehört wie die meisten Salatarten botanisch zur Familie der Korbblütengewächse. Die grünen, harten und robusten, stark gekrausten, an den Rändern zarten Blätter des Lollo Bianco bilden eine kompakte, halbkugelförmige Rosette mit einem Durchmesser von etwa 30 cm. Wie bei allen Salatarten sind auch beim Lollo Bianco die Rosetten beim Treibhausanbau wegen Lichtmangels nicht so schön dicht wie beim Anbau im Freiland.
Lollo Bianco ist als Salat nicht nur sehr lecker, sondern auch - vor allem gemeinsam mit Lollo Rosso - attraktiv und gibt farbenfrohen Salatarrangements eine besondere Note. Durch seine gegenüber den meisten Kopfsalaten längere Haltbarkeit eignet er sich besonders gut zum Garnieren verschiedenster Speisen und Buffets.

Der Lollo Rosso ist ein zur Familie der Korbblütengewächse gehörender Schnittsalat und ist eine relativ neue, ursprünglich aus Italien stammende, besonders dekorative Salatsorte mit harten und robusten, stark gekräuselten, roten Blättern, die zu den Rändern hin zart sowie dunkelrot bis rotbraun oder violett gefärbt sind. Die Blätter bilden eine kompakte Halbkugel von etwa 30 cm, die bei Gewächshauskulturen wegen Lichtmangels nicht so fest und groß ausgebildet ist wie bei Freilandkulturen.
Die zarten, sehr vitaminreichen Blätter des Lollo Rosso schmecken etwas herb und nussartig und kommen daher vor allem bei feinwürzigen, nicht zu schweren Dressings zur Geltung. Lollo Rosso ist als Salat nicht nur sehr lecker, sondern auch überaus attraktiv und gibt farbenfrohen Salatarrangements eine besondere Note. Er ist etwas länger haltbar als die meisten Kopfsalate und eignet sich daher auch zum Garnieren von Speisen und Buffets.

Novitasalat, auch grüner Eichblattsalat genannt, ist eng mit dem Kopfsalat verwandt. Seine Blätter sind etwas weicher und zarter und sehen von der Form her dem Eichblattsalat ähnlich. V.a. im Frühjahr hat er als Freilandanbau Saison und ist dann besonders schmackhaft.
Novitasalat wird als Salat einzeln oder gemischt mit anderen Salaten gegessen. Verwenden Sie am besten reduzierte und leichte Dressings aus Essig / Öl oder mildem Joghurt, um seinen Geschmack aufrecht zu erhalten.

Romanasalat, auch Römischer Salat, Romana, Lattich oder Lettuce genannt, geht weniger schnell in die Blüte als die übrigen Gartensalate, er verträgt daher höhere Temperaturen, ist aber auch wesentlich frostempfindlicher. Der Anbau erfolgt meist im mediterranen Klima, bei älteren Sorten müssen die Blätter noch zusammengebunden werden. Neuere Züchtungen sind selbstschließend, so dass der Salat nicht mehr gebunden werden muss, um ein helles Salatherz zu erhalten.
Die Struktur der Blätter des Romanasalats ist etwas kräftiger als die der Kopfsalate, deshalb eignen sie sich auch zum Dünsten. Die Blattrippen erhalten dabei einen an Spargel erinnernden, etwas herberen und herzhafteren Geschmack. Der in dem weißlichen Milchsaft enthaltene Bitterstoff Lactucin gilt als beruhigend und schlaffördernd und er ist für den charakteristischen Geschmack des Romanas hauptverantwortlich. Romanasalat eignet sich sowohl zum Dünsten als Kochgemüse (wie Kohl oder Spinat) - hier eignen sich die äußeren, festeren Blätter -  als auch zum Rohverzehr in Salaten, dafür sollte man die inneren, zarteren und weniger rauen Blätter verwenden. Wegen seiner festeren Blätter ist er etwas haltbarer als die meisten Kopf- oder Pflücksalate.

 Die Tomaten    

 

 Die Tomate im Heldenschema

Wer erzeugt den Helden?

Wir beziehen deutsche Tomaten von Münchner Gärtnern, aus Franken und von der Reichenau.

Was zeichnet den Helden aus?

Tomaten gehören zu den weltweit beliebtesten Gemüsen, die in vielen Sorten und Formen sowie als Träger wertvoller Inhaltsstoffe (Vitamine der B-Gruppe, C, viele Mineralstoffe) auf den Märkten angeboten werden. Das rote Fruchtfleisch hat einen pikanten, würzigen Geschmack und ist leicht verdaulich. Die normalen Tomaten sollten prall und nicht zu weich sein - die Tomate sollte eine komplette satte Rotfärbung im reifen Zustand aufweisen. Tomaten, die an der Pflanze ausgereift sind, haben besonders viel Vitamin C. Übrigens, das giftige Solanin ist hauptsächlich in den grünen Pflanzenteilen oder dem Stielansatz enthalten, den man ausschneiden kann. Allerdings müssten enorme Mengen von Tomaten verspeist werden, bis der Solaninanteil in diesem Stielansatz zu gesundheitlichen Problemen führen würde.

Die Verwendung von Tomaten ist sehr vielfältig. So wird aus Tomaten Saft, Ketchup oder diverse Saucen gewonnen. Beliebt ist die Tomate auch überbacken, geschmort, gefüllt, als Salat oder Suppe. Ein italienischer Klassiker - "Caprese"; in Scheiben geschnittene Tomaten zusammen mit Mozzarella, Basilikum und Olivenöl - soll hier stellvertretend für viele Gerichte erwähnt werden. Nicht zuletzt eignet sich die Tomate hervorragend zum Rohverzehr und als Brotbelag z.B. auf Vollkornbrot mit Frischkäse.

(Siehe zur Tomate auch den Blog-Eintrag "Die Tomate des Kolumbus")

Die Zucchini  

 

Die Zucchini im Heldenschema

Wer erzeugt den Helden?

Wir beziehen Zucchini im Sommer von Münchner gärtnern oder den Firmen Weinzierl und Siebauer aus der engsten Region.

Was zeichnet den Helden aus?

Zucchini haben eine hell- oder dunkelgrüne, weiche und glatte Schale. Die Früchte sind etwa 15 - 20 cm lang, ihre Form ist gurken- oder walzenförmig, vielkantig mit abgerundetem Ende. Grundsätzlich sollte man nur Früchte bis etwa 20 cm Länge verzehren, diese sind besonders zart im Geschmack. Die Zucchini entwickelte sich wahrscheinlich aus dem Kürbis, dessen Samen bereits im 15. Jhd. aus Mexiko nach Europa kamen. Sie hat ein weißes Fruchtfleisch mit zahlreichen weichen, weißlich farbenen essbaren Kernen. Die Früchte sind reich an Eisen und Kalzium, dazu sind sie sehr kalorienarm. Zucchini gehören ebenso wie bspw. Aubergine, Tomate, Paprika, Melone oder der Kürbis zum sogenannten Fruchtgemüse.

Zucchini können als Beilage vielseitig eingesetzt werden. Zur Vorbereitung werden sie nur gewaschen und brauchen nicht geschält zu werden. Zucchini schmecken gekocht mit Knoblauch, Zwiebeln und Tomaten. Sie werden gerne gefüllt und im Ofen gebacken, überbacken, geschmort, frittiert oder gegrillt. Neben der Verwendung für Suppen sind sie zunehmend auch als Rohgemüse beliebt; in Stifte kleingeschnitten als Snack oder zum Dippen. Zucchini sind auch klassischer Bestandteil des Ratatouille und zahlreicher Gemüseeintöpfe.

Gelbe Zucchini aus der Familie der Kürbisgewächse unterscheiden sich kaum von den grünen, sie gelten als noch milder im Geschmack. Allerdings schmecken alle Zucchini-Sorten im Rohzustand vergleichsweise neutral. Zucchini enthalten, wie andere Kürbissorten auch, viel Wasser und sind kalorienarm, vitaminreich und leicht verdaulich.

Gelbe Zucchini können genauso verwendet werden wie die grünen - attraktiv sind Gerichte, in denen die zwei Farbvarianten miteinander kombiniert werden.

Die bunten Beete        

 

Die Beete im Heldenschema.

Wer erzeugt den Helden?

Wir beziehen die Beete während der Saison von der Firma Andreas Rötzer aus dem Notzinger Moos.

Was zeichnet den Helden aus?

Die Gelben Beete sind im wesentlichen mit der Roten Beete zu vergleichen. Unter ihrer leicht orangefarbenen Schale sind sie tief dunkelgelb gefärbt. Diese Variation der Roten Beete erfreut sich zunehmender Beliebtheit. Der Geschmack der Gelben Beete ist nicht so erdig wie der der Roten Beete.
Gelbe Beete können für sich alleine oder mit anderen Beetesorten zu einem gesunden und ausgesprochen schmackhaften Salat zubereitet werden. Sie können auch in hauchdünne Scheiben geschnitten und mit etwas Olivenöl zu einem Carpaccio angerichtet werden.

Die Roten Rüben sind außen und innen braunrot bis tief dunkelrot gefärbte runde Knollen, sind etwa 6-10 cm groß und wiegen zwischen 100 und 600 g. Rote Beete gelten als besonders nahrhaftes und gesundes Gemüse. Sie enthalten neben dem Provitamin A die Vitamine B1, B2, B6 und C sowie reichlich Folsäure sowie Kalium und Eisen.
Rote Beete werden unter fließendem Wasser sorgfältig gewaschen, die vorhandenen Blätter abgetrennt. Entfernen Sie Strunk, Wurzel, Blattansätze und Schale erst nach dem Kochen, so wird ein "Ausbluten" der Knolle und damit der Verlust von Saft, Inhaltsstoffen und Aroma vermieden.
Beliebt sind Rote Rüben sowohl als warme Gemüsebeilage als auch als Rohkost. Vor allem junge Rote Rüben schmecken roh ganz hervorragend und können als Salat oder als Rohkost mit Zitronensaft und Äpfeln, Nüssen oder Karottenkombiniert werden.
Bekannt ist „Borschtsch“, diese ursprünglich aus der Ukraine stammende und in Russland zum Nationalgericht avancierte Suppe aus Roten Rüben und Kraut, die im Winter heiß und im Sommer kalt gegessen wird.

Die Rot-Weißen Beete - auch Chioggia genannt -  sind im wesentlichen mit der Roten Beete zu vergleichen. Unter ihrer leicht roten Schale verbirgt sich ein rot-weißes, ähnlich wie bei Zwiebeln ringförmig gefärbtes Fruchtfleischt. Der Geschmack der Chioggia ist nicht so erdig wie der der Roten Beete. Sie ist durch ihre eigenwillige Färbung eine willkommene optische Abwechslung.
Die Rot-Weißen Beete können für sich alleine oder mit anderen Beetesorten zu einem gesunden und schmackhaften Salat zubereitet werden. Sie können auch in hauchdünne Scheiben geschnitten und mit etwas Olivenöl zu einem Carpaccio angerichtet werden.

Die Weiße Beete gleicht optisch einer weißen Rübe, auch Navette genannt. Ihr Geschmack ist aber weniger würzig wie der der Navette, sondern sie hat einen milden "Beete-Geschmack". Die Weiße Beete besitzt sowohl eine weiße Schale als auch ein weißes Fruchtfleisch. Ihre Größe ist mit der der Roten Beete vergleichbar.
Die Weißen Beete können prinzipiell genauso zubereitet werden wie die Rot-Weißen Beete.

Die Annabelle-Kartoffel                       

 

Die Annabelle im Heldenschema.

Wer erzeugt den Helden?

Wir beziehen die Annabelle dieses Jahr von der Firma Andreas Rötzer aus dem Notzinger Moos bei Ismaning.

Was zeichnet den Helden aus?

Die Kartoffelsorte "Annabelle" ist eine sehr frühe bis frühe Sorte, die festkochend ist. Ihre Knollen sind tief gelb und haben eine langovale Form. Sie ist nur begrenzt lagerfähig (etwa bis Januar) aber überzeugt uns mit ihrem ausgezeichneten Geschmack. Außerdem platzt sie beim kochen durch ihren geringen Stärkegehalt nicht so leicht auf. 
Die Annabelle ist geeignet zum Braten, als Salzkartoffel und vor allem für Kartoffelsalat . Der Geschmack ist sehr fein und durch die dünne Schale übertrifft Sie viele Erwartungen.

Der BioTopaz Apfel              

 

Der BioTopaz im Heldenschema

Wer erzeugt den Helden?
Der BioTopaz wird auf dem Bio Obstgut Bonhausen erzeugt:

Was zeichnet den Helden aus?

Geschmack: würzig süßsäuerlich, erfrischend
Optik: rote, leicht gestreifte Deckfarbe auf gelbgrünem Grund
Ernte: September / Oktober
Genussreife:   
ab November
Haltbarkeit: je nach Lagerung bis Juli

Die gelbe Karotte           

 

Die gelbe Karotte im Heldenschema.

Wer erzeugt den Helden?

Die gelbe Karotte wird von der Familie Andreas Rötzer aus Oberding im Notzinger Moos erzeugt.

Was zeichnet den Helden aus?

Die Rübe ist bis zu 20 cm lang, leicht kegel- oder walzenförmig und hat eine gelbe Farbe. Karotten sind, egal ob gelb-, blau-, orange- oder weißfarbig eine der wichtigsten Gemüsearten der Welt.

Die im reifen Zustand geernteten Karotten sind - im Gegensatz zu den jungen Bundkarotten - die ausgereiften Wurzeln, die meist ohne Grün sowie gewaschen und geputzt angeboten werden. Das in den Karotten enthaltene Betakarotin wird im Körper zu Vitamin A (Retinol) umgewandelt, das ein Baustein der lichtempfindlichen Netzhaut und somit wichtig für den Sehvorgang ist. Karotten gelten als hervorragende Schonkost und Säuglingsnahrung, als kraftfördernd, blutbildend und antibakteriell wirkend.

Im Gegensatz zu vielen anderen Gemüsearten sind gekochte Karotten ernährungsphysiologisch wertvoller als rohe. Erst durch das Aufbrechen der bei rohen Karotten relativ harten Zellmembranen mittels des Garvorganges kann der Körper das enthaltene Betakarotin besser aufnehmen. Karotten sollten immer mit etwas Fett zubereitet werden, da der menschliche Körper Fette zur Umwandlung in Provitamin A benötigt.

Junge Karotten werden am besten ungeschält gewaschen und eignen sich ideal als Rohkost, geraspelt in Mix-Salaten und auch in Kombinationen mit Orangen, Nüssen, Rosinen oder Sauerkraut. Sie passen weiterhin als Zutat zu "Leipziger Allerlei", püriert als Suppen und sind auch in der Süßwarenindustrie als Möhrentorte / Rüblitorte beliebt.
Die gelben Karotten, eine optisch willkommene Abwechslung zur orangefarbenen „Schwester“, sind eine natürliche Mutation der Urkarotte

Nachhaltig leben bedeutet nicht zuletzt vorwiegend saisonal zu essen. Leider haben wir oft den Bezug zur Natur und deswegen das Gefühl für Regionalität und Saisonalität verloren. Deswegen haben wir für Sie nach Monaten geordnet einfache Rezepte gesucht, die schnell und günstig nachgekocht werden können. Gerne nehmen wir auch hier wieder Ihre Anregungen auf.

Meerrettich-Avocado-Salatdressing

 

  •  1 Limone
  • 1 Stk. frischen Meerrettich (Kren)
  • 1 Stil vom Staudensellerie
  • 1 Stk. reife (wichtig!) Avocado
  • 1 Pkt. Romanaherzen
  • Salz, Pfeffer
  • Honig
  • Walnusskerne
  • Olivenöl

Die reife Avocado halbieren, den Kern entfernen und das Fruchtfleisch mit einem Löffel in ein Schälchen geben. Den Selleriestiel waschen und mit dem Messer möglichst fein hacken. 3-4 Romanablätter ebenfalls möglichst fein hacken. Ein etwa 4cm langes Stück vom Meerrettich abschneiden, dünn schälen und am besten raspeln oder wieder fein hacken. Die Limone ausdrücken.

Avocado, Sellerie, Limonensaft und gehackte Romanablätter in einer Schüssel pürieren oder zunächst mit der Gabel zerdrücken und dann mit dem Schneebesen vermengen, bis eine homogene Masse entsteht.

Anschließend solange Olivenöl zugeben bis die Masse schön cremig bzw. sogar leicht flüssig wird. Ca. 2EL Honig untermengen und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Jetzt vorsichtig den Meerrettich zugeben. Am Anfang nicht zu viel, da seine ätherischen Öle doch sehr scharf sein können.

Die Sauce kann zu allen Arten von Blattsalaten als Dressing verwendet werden. Nach Lust und Laune können die Walnusskerne noch geröstet darüber gestreut werden.

Wenn Sie zu viel Sauce haben, kann sie abgedeckt im Kühlschrank auch noch 2-3 Tage weiter verwendet werden.

Guten Appetit!

 

Das Rezept runterladen (PDF)

Hustensaft aus schwarzem Rettich

 

  • 1 schwarzer Rettich, möglichst groß
  • Kandiszucker
  • Honig

 

Sie benötigen eine möglichst große, feste Knolle vom schwarzen Rettich, bei diesem schneiden Sie oben eine „Haube“ ab, bewahren diese jedoch auf.

Dann etwa ein Drittel des Fruchtfleisches aushöhlen und den Rettich nach unten hin mit einer dicken Stricknadel oder ähnlichem durchstechen, sodass der entstehende Saft später nach unten ablaufen kann.

Das Loch im Rettich nun mit braunem Zucker und dem Honig auffüllen, den Rettich wieder mit der zuvor abgeschnittenen „Haube“ abdecken und z.B. auf ein sauberes Einmachglas platzieren, in das der Saft nun fließen kann.

Dieser Vorgang dauert ein paar Stunden. Wenn nichts mehr rauskommt, den Vorgang wiederholen und eine weitere Schicht vom Rettich aushöhlen usw.

Den Saft am Besten im Kühlschrank aufbewahren und drei mal täglich einen Esslöffel davon zu sich nehmen.

So bekommen Sie einen wirklich natürlichen Hustensaft und das Beste : er ist selbstgemacht!

 

(Das Rezept stammt übrigens von unserem Allgäuer Mitarbeiter Martin Reichart. Vielen Dank!)

 

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Feldsalat mit asiatisch-pikantem Dressing

(für 4 Personen als Vorspeise)

 

-                ca. 150 g Feldsalat

-                2EL Soja-Sauce

-                2EL Fisch-Sauce

-                4EL Olivenöl

-                frischer Ingwer (etwa Haselnussgröße), fein gehackt

-                2TL Honig

-                1TL Chilipulver

-                1 Prise Currypulver

-                Saft einer halben Limone

-                evtl. gehackte Walnusskerne

Alle Zutaten bis auf die Walnusskerne vermengen. Eventuell noch mit etwas Salz abschmecken. Das Dressing etwas anwärmen, die Walnüsse in einer beschichteten Pfanne anrösten. Den Feldsalat sehr gut waschen, die Wurzeln abschneiden, so dass die Blätter lose fallen. Entweder sehr gut abtropfen lassen. Besser in der Salatschleuder trocknen.
Kurz vor dem servieren das lauwarme Dressing über die feinen Blättchen geben und die Walnüsse darüber streuen.

 

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Bärlauch-Kartoffel-Auflauf (für 6 Personen)

-                500g festkochende Kartoffel

-                100g Bärlauch

-                2EL Fisch-Sauce

-                2 gelbe Paprika

-                1 Stange Porree

-                2 Frühlingszwiebel

-                4 Eier aus Bio- oder Freilandhaltung

-                1 Becher saure Sahne

-                1 Becher Schlagsahne

-                etwas Butter zum Einfetten

-                Käse zum Bestreuen

-                Senf, Muskat, Pfeffer, Salz

 

Die Kartoffel schälen (muss nicht sein!) und in dünne Scheiben schneiden. Den Bärlauch möglichst fein hacken. Die Paprika in kleine Würfel und die Frühlingszwiebel in feine Ringe schneiden. Bärlauch, Paprika und Frühlingszwiebel in einer Schüssel vermischen.
Die Eier und die beiden Becher Sahne miteinander verrühren und nach Geschmack Senf, Muskat Salz und Pfeffer zugeben.
Eine Auflaufform etwas einfetten und dann immer abwechselnd eine Schicht Kartoffelscheiben und eine Schicht Gemüsemischung in die Form geben.
Am Ende mit der Eiermasse übergießen und den geriebenen Käse darüber streuen. Wer mag kann auch gewürfelten Mozzarella verwenden.
Das ganze bei ca. 180 Grad eine Stunde im Backofen backen. Wenn der Käse zu schnell braun wird, einfach eine Alufolie darüber.

 

Extra Tipp: verwenden Sie jetzt noch die Kartoffel aus der alten Ernte vom Vorjahr. Die sind vollreif und haben ein herrliches Aroma. Die bereits angebotenen Sorten aus der neuen Ernte aus Marokko, Zypern oder Italien sehen zwar schön aus, können ihnen aber geschmacklich nicht das Wasser reichen.

 

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Spargelsalat

Vorspeise (4 Personen)

-                ca. 1kg frischer weißer Spargel
-                Apfel-, oder Obstessig
-                Olivenöl
-                Salz, Pfeffer
-                2 hartgekochte Eier

 

 

Die Spargelenden abschneiden. Bei frischem Spargel reichen ca. 3-5 mm. Anschließend die Stangen schälen. Und hier gilt ganz besonders: nicht geizen! Speziell zum Ende der Stangen hin sollten Sie großzügig schälen. Holzige Faserreste machen jedes Spargelfestessen zum Alptraum. Wir gehen von ca. 20-25% Schalenanteil aus, wenn er richtig geschält wird. (Tipp: Je dicker die Stangen, desto weniger Schalenanteil! Und die dicken Stangen schmecken genauso fein, wie die dünnen)

Kochen Sie den Spargel in Salzwasser ca. 10-15 Minuten – je nach Dicke der Stangen. Sie sollten noch Biss haben und nicht zu weich sein.

Gießen Sie dann einen Teil des Kochwassers in eine flache Auflaufform und legen Sie die Spargelstangen im Ganzen hinein. Jetzt geben Sie ordentlich Essig zu, ein paar Spritzer Olivenöl und nach Geschmack noch etwas Salz und Pfeffer. Die Spargelstangen müssen vollständig bedeckt sein.

Lassen Sie den Spargel einige Stunden (am besten über Nacht) auskühlen und ziehen.

Servieren Sie die Stangen bei Zimmertemperatur. Hacken Sie die hartgeckochten Eier und streuen Sie sie über den Spargel.

Dazu passt optimal ein wenig Weißbrot.

(Das Rezept eignet sich perfekt als „Zweitverwertung“, sollten nach einem klassischen Spargelessen noch ein paar Stangen übrig sein.)

 

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Ochsenherz-Kaltschale

Vorspeise (4 Personen)

-                1/2 Süßzwiebel
-                Knoblauch
-                3 gelbe Paprikaschoten
-                2-3 Ochsenherz-Tomaten
-                750 ml Gemüsebrühe
-                Olivenöl
-                Salz, Pfeffer
-                süßes und scharfes Paprikapulver
-                frische Kräuter nach Geschmack

Die Paprikaschoten entkernen und vierteln. Die Tomaten „horizontal“ halbieren und die wenigen Kerne mit einem Teelöffel rausholen. Paprika und Tomaten ca. 20-30 Sekunden in kochendem Wasser blanchieren und mit einem Messer die Haut abziehen. Anschließend beides in kleine Stücke schneiden.

Die Zwiebel in feine Würfel schneiden und im Olivenöl andünsten. Eine Knoblauchzehe fein hacken oder pressen und zu den Zwiebeln geben.. Dann die Tomaten- und Paprikastücke zugeben und alles einige Minuten braten. Mit Salz, Pfeffer und Paprikapulver abschmecken.

Dann die Gemüsebrühe dazu geben, aufkochen lassen und ca. 10-12 Minuten weiter garen. Jetzt am besten mit dem Pürierstab zerkleinern oder durch ein grobes Sieb passieren.

Die frischen Kräuter (Basilikum oder Oregano) fein hacken und unter die Suppe rühren.

Wenn die Suppe vollständig erkaltet ist, bis zum Servieren in den Kühlschrank stellen.

Dazu passen geröstete Weißbrot-Würfel.

 

Tipp: Experimentieren Sie ruhig mal mit den Farben der Paprika oder der Tomaten: eine „grüne“ Tomatensuppe z.B. haben Ihre Gäste sicher noch nicht oft vorgesetzt bekommen.

 

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Curry-Nudelpfanne mit Zucchini-Curcuma-Sauce Hauptgericht (4 Personen)

-                500g Bandnudeln
-                500g kleine Zucchini (am besten gemischt gelb und grün)
-                1/2 Süßzwiebel
-                1 Packung Bio-Feta
-                500 ml Gemüsebrühe
-                Olivenöl
-                Salz, Pfeffer
-                Chilipulver, Currypulver
-                ein kleine frische Curcuma-Wurzel bzw. Curcumapulver
-                (evtl. 2-3 frische Karotten)

Die Bandnudeln in Salzwasser mit ein paar Tropfen Olivenöl bissfest kochen, in ein Sieb abgießen und ordentlich abtropfen lassen.

Die Süßzwiebel möglichst fein würfeln. Die Zucchini halbieren und (evtl. mit dem Kartoffelschäler) in ganz dünne Scheiben schneiden.

Die Zwiebelwürfel in Olivenöl andünsten, dann die Zucchinischeiben dazugeben und einige Minuten zusammen dünsten. Nach Bedarf immer wieder ein wenig Gemüsebrühe zugeben, damit nichts anbrennt. Das Gemüse mit Salz, Pfeffer und Currypulver abschmecken.  Die Curcuma-Wurzel vorsichtig schälen und je nach Geschmack über das Gemüse reiben. (Curcumapulver erspart zwar die gelben Finger, schmeckt aber nicht so lecker!)

Schließlich die Nudeln unter das Gemüse mengen und unter rühren nochmal ordentlich erhitzen. Das Gericht in tiefen Tellern servieren, den gewürfelten Feta darüber geben und vorsichtig mit  Chilipulver bestäuben.

Wem es nicht zu viel Arbeit ist, der kann das Gericht noch mit Karotten-Scheiben aufpeppen: die Karotten schälen und auch in ganz dünne Scheiben schneiden. Sie ergeben einen schönen knackigen Kontrast zu Zucchini und Nudeln.

 

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Carpaccio von der Ringel-Bete (Vorspeise für 4 Personen)

-                4 mittelgroße Ringel-Bete
-                Pinienkerne
-                4 mittelgroße Champignon
-                Olivenöl
-                Balsamico
-                Salz, Pfeffer

Die Bete schälen und mit dem Gurkenhobel in ganz feine Scheiben schneiden. In kochendem Salzwasser ganz kurz ( etwa 2 Minuten) garen. Rohkostfans können diesen Schritt natürlich weglassen.

Die Champignon evtl. von Erde befreien und ebenfalls in hauchdünne Scheibchen schneiden (oder hobeln).

Die Pinienkerne in einer beschichteten Pfanne ohne Fett etwas anrösten.

Die Bete-Scheiben gut abtropfen lassen und dachziegelartig auf einen flachen Teller schichten. Die Champignon-Scheiben in der Mitte des Tellers auf die Bete legen.

Mit etwas Olivenöl und Balsamico beträufeln und mit (grobem) Salz und Pfeffer würzen.

Das Gericht funktioniert natürlich genauso mit roten, gelben oder weißen Beten.

Es kann je nach Geschmack mit Parmesanspänen, Gorgonzola-Würfel oder Rucola aufgepeppt werden.

 

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Kartoffel-Karotten-Curry (4 Personen)

 

-                1 Knoblauchzehe, fein gehackt
-                1 Chilischote, entkernt und fein gehackt
-                1 Stange Porree, inkl. Grün in feine Ringe geschnitten
-                500 g Annabelle-Kartoffel, geschält und gewürfelt
-                4-5 Karotten (geschält) und in dünne Scheibchen geschnitten
-                frischer Koriander
-                250 ml Gemüsebrühe
-                1 Dose Kokosmilch
-                Olivenöl
-                Salz, Pfeffer, Zucker, Currypulver

Knoblauch und Chili in etwas Olivenöl andünsten. Lauch, Kartoffel und Karotten dazu geben. Kurz heiß anbraten und mit Salz, Pfeffer, Zucker und Curry würzen.

Die Gemüsebrühe und die Kokosmilch angießen und das ganze bei milder Hitze ca. 15 köcheln lassen.

Am Ende je nach Geschmack ein paar Blättchen frische Koriander unter das Curry rühren.

 

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Creolische Kürbissuppe

für 4-6 Portionen:

  • ca. 1kg Muskat-
  • Butternut- oder Hokkaidokürbis
  • ein kleines Stück frischer Ingwer
  • 50g Butter/Margarine
  • Mehl
  • ca. 0,75l Gemüsebrühe
  • Milch
  • Gewürze nach Geschmack

Den Kürbis schälen (Hokkaido braucht nicht geschält zu werden) und die Kerne entfernen. Das Fruchtfleisch in Würfel (2x2 cm) schneiden. Die Butter oder die Margarine in einem hohen Topf zerlassen. Unter rühren 1-2 gehäufte Esslöffel Mehl zugeben und anschwitzen.

Dann die Kürbiswürfel zur Mehlschwitze geben und andünsten. Wenn die Würfel anfangen weich zu werden mit der Gemüsebrühe ablöschen. Die Würfel sollten gerade bedeckt sein. Jetzt den Kürbis weichkochen. Den Ingwer schälen, kleinhacken und zum Kürbis geben. Wenn der Kürbis weich ist (leicht mit der Gabel zerdrückt werden kann), entweder mit dem Stabmixer pürieren oder mit dem Kartoffelstampfer zerstampfen.

Die Kürbissuppe jetzt mit heißer Milch bis zur gewünschten Konsistenz verdünnen.

Gewürzt werden kann die Suppe mit Salz, Curry, Tabasco (besser: eine frisch gehackte Chili-Schote), einem Schuss Rotweinessig und als Spezialtipp: einer Messerspitze Piment.

Seien Sie mit den Gewürzen kreativ, aber vorsichtig.

Die Suppe kann mit gerösteten Kürbiskernen oder Weißbrotwürfeln serviert werden, ist aber eigentlich auch ohne alles lecker.

 

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Eingemachter Topaz-Apfel (4 Gläser)

-                1 Zitrone
-                12 Bio-Topaz
-                1 Zimtstange
-                1 Vanillestange
-                Gewürznelken
-                600g Zucker

 

Die Äpfel schälen, vierteln und vom Kernhaus befreien. Die Viertel in dünne Scheiben schneiden.

Den Zucker, den Zimt und je nach Geschmack die Vanille und die Gewürznelken in etwa 2 l Wasser kochen bis der Zucker vollständig aufgelöst ist. Die Apfelscheiben in Einmachgläser schichten. Dabei etwa ein Viertel des Glases frei lassen, damit die Gläser später nicht platzen. Die Äpfel dann mit dem Zucker-Sirup begießen, bis sie ganz bedeckt sind. Die Gläser in einen ofenfesten Bräter stellen und  mit kochendem Wasser bis unter den Rand bedecken. Das ganze dann bei 190 Grad ca. 60 Minuten in den Backofen.

Zum Schluss die Gläser vorsichtig rausnehmen, abtropfen und auskühlen lassen. Die eingemachten Äpfel halten mindestens bis zu neuen Ernte im August des nächsten Jahres.

 

Tipp: Man muss natürlich nicht unbedingt extra Einmachgläser kaufen. Genauso gut kann man alte Gurkengläser o.ä. verwenden. Die sollten dann allerdings sehr gut gespült und mit dem Deckel (!) ca. 10 Minuten bei 150 Grad im Backrohr sterilisiert werden.

 

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Gelbes Karottengemüse auf andalusische Art

Zutaten für vier Personen:

  • Olivenöl
  • (10 Scheiben würzige Salami oder Chorizo)
  • ca. 15g Butter
  • 6 größere, gelbe Karotten
  • 1 Bund Frühlingszwiebel
  • Kümmel
  • Zimt
  • Rosinen
  • Zitronensaft
  • 20g Pinienkerne (oder blanchierte Mandeln in Stiften)
  • Salz, Pfeffer, Curry, Paprikapulver scharf

 

Zuerst die Wurst in dünne Streifen schneiden und in dem Olivenöl knusprig anbraten. (Das Gericht schmeckt auch ohne die Wurst, wenn man die fehlende Würze entsprechend ausgleicht.) Die Salamistreifen auf einem Stück Küchenpapier abtropfen lassen und das Fett abgießen. Jetzt die Karotten schälen und mit einem sehr scharfen Messer oder einem Hobel in dünne Scheiben schneiden. Die Frühlingszwiebel mitsamt dem Grün in dünne Ringe schneiden und zusammen mit den Karotten in der zerlassenen Butter dünsten. Jeweils einen halben TL Kümmel (ganz) und Zimt (gemahlen) zugeben und das ganze mit geschlossenem Deckel in ca. 4 Minuten gar werden lassen.

Am Ende mit Salz, Pfeffer, Curry, scharfem Paprikapulver und einem Spritzer Zitronensaft je nach persönlichem Geschmack würzen.

Ganz zum Schluss werden die Pinienkerne oder die Mandeln untergerührt.

Das Gemüse schmeckt zu allen Arten Fleisch oder Huhn als Beilage. Es eignet sich aber auch sehr gut als Hauptgericht. Dann z.B. mit geröstetem Brot serviert.

 

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